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Jahresbericht der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen: Pinakotheken melden 236 Objekte bei „Lost Art“

Datum 11.04.2016

Von 2007 bis 2015 ha­ben die Pi­na­ko­the­ken in Mün­chen in der Da­ten­bank „Lost Art“ ins­ge­samt 236 Ob­jek­te ein­ge­stellt, bei de­nen es sich um im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nes Kul­tur­gut ins­be­son­de­re aus jü­di­schem Be­sitz (sog. NS-Raub­gut) han­delt oder der Ver­dacht zu­min­dest nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann. Dies be­rich­te­te der Ge­ne­ral­di­rek­tor der Baye­ri­schen Staats­ge­mäl­des­amm­lun­gen, Bern­hard Maaz, ges­tern in Mün­chen.

Die Baye­ri­schen Staats­ge­mäl­des­amm­lun­gen un­ter­su­chen seit 2007 ih­re Be­stän­de sys­te­ma­tisch auf NS-Raub­gut. Die ehe­ma­li­ge Ar­beits­stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung (jetzt Deut­sches Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te) un­ter­stütz­te sie da­bei über meh­re­re Jah­re bei ver­schie­de­nen Pro­jek­ten.

Fund­mel­dun­gen der Baye­ri­schen Staats­ge­mäl­des­amm­lun­gen auf Lost Art

Web­si­te der Pi­na­ko­the­ken

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Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz Quelle:  Bayerische Staatsgemäldesammlungen