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Arbeitskreistreffen "Provenienzforschung und Restitution - Bibliotheken": Deutsches Zentrum Kulturgutverluste optimiert Lost Art-Datenbank

Datum 12.04.2016

Über die ge­plan­ten Op­ti­mie­run­gen der Da­ten­bank „Lost Art“ be­rich­te­te an­läss­lich des fünf­ten Tref­fens des Ar­beits­krei­ses „Pro­ve­ni­enz­for­schung und Re­sti­tu­ti­on in Bi­blio­the­ken“ in Spey­er Pe­ter Prölß, Lei­ter des Fach­be­reichs Lost-Art-Da­ten­bank und Do­ku­men­ta­ti­on beim Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te. Ziel ist es, die Qua­li­tät der Da­ten zu er­hö­hen, Such­mög­lich­kei­ten zu ver­bes­sern und For­schungs­da­ten aus den vom Zen­trum ge­för­der­ten Pro­jek­ten nach­nutz­bar zu ma­chen. Im Zu­ge des­sen prüft das Zen­trum der­zeit auch die Grund­sät­ze zu Mel­dung und Lö­schung von Ein­trä­gen.

Die Da­ten­bank „Lost Art“ hat sich zu ei­nem zen­tra­len In­stru­ment bei der Su­che nach NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nem und kriegs­be­dingt ver­brach­tem Kul­tur­gut ent­wi­ckelt. Sie er­hält mo­men­tan 166.800 de­tail­liert und meh­re­re Mil­lio­nen sum­ma­risch be­schrie­be­ne Ob­jek­te. Dar­un­ter be­fin­den sich in­zwi­schen mehr als 36.600 Ob­jek­te aus deut­schen Kul­turein­rich­tun­gen, bei de­nen ein NS-ver­fol­gungs­be­ding­ter Ent­zug nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

Lost Art-Da­ten­bank