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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste und Museumsverband Sachsen-Anhalt erörtern Pilotprojekt zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt – Erst-Check in fünf Museen

Datum 20.04.2016

Über die Mög­lich­kei­ten, in Sach­sen-An­halt ein Pi­lot­pro­jekt zur Pro­ve­ni­enz­for­schung um­zu­set­zen, spra­chen ges­tern So­phie Le­schik, Be­ra­te­rin für Pro­jekt­för­de­rung beim Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te, und Su­san­ne Kopp-Sie­vers, Ge­schäfts­füh­re­rin des Mu­se­ums­ver­ban­des Sach­sen-An­halt e. V.

Ziel des Pro­jek­tes soll sein, mit ei­nem Erst-Check in fünf aus­ge­wähl­ten Mu­se­en des Lan­des Sach­sen-An­halt fest­zu­stel­len, ob ein Ver­dacht auf NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nes Kul­tur­gut ("NS-Raub­gut") in den je­wei­li­gen Samm­lungs­be­stän­den vor­liegt. Mit dem Erst-Check könn­te dann der Be­darf an ei­ner wei­ter­ge­hen­den, lang­fris­ti­gen Pro­ve­ni­enz­for­schung er­mit­telt oder auch aus­ge­schlos­sen wer­den.

Mu­se­ums­ver­band Sach­sen-An­halt e. V.

Sophie Leschik (l) und Susanne Kopp-Sievers Sophie Leschik (l) und Susanne Kopp-Sievers Sophie Leschik (l) und Susanne Kopp-Sievers Quelle:  Deutsches Zentrum Kulturgutverluste