Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Aus den Projekten: Lübbener Museum erforscht Herkunft seiner Objekte

Datum 30.08.2016

Das Stadt- und Re­gio­nal­mu­se­um im Schloss Lüb­ben un­ter­sucht seit Fe­bru­ar 2016 in ei­nem ein­jäh­ri­gen und vom Deut­schen Zen­trum ge­för­der­ten Pro­jekt sei­ne Be­stän­de auf NS-Raub­gut. Ziel des Pro­jek­tes ist, die Ob­jek­te, bei de­nen es sich um im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nes Kul­tur­gut ins­be­son­de­re aus jü­di­schem Be­sitz (sog. NS-Raub­gut) han­delt oder bei de­nen der Ver­dacht zu­min­dest nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, zu un­ter­su­chen und zu do­ku­men­tie­ren. Ver­blei­ben Un­si­cher­hei­ten oder Ver­dachts­mo­men­te oder stellt sich her­aus, dass es sich bei den un­ter­such­ten Ob­jek­ten um NS-Raub­gut han­delt, mel­det das Mu­se­um die Ob­jek­te in der Lost Art-Da­ten­bank, die vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te be­trie­ben wird. Da­mit sind die Ob­jek­te auch für die frü­he­ren Ei­gen­tü­mer und ih­ren Er­ben auf­find­bar.

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Pro­jekt­be­schrei­bung