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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste führt Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in die Grundlagen der Provenienzforschung ein

Datum 16.06.2016

Mit ei­nem Vor­trag über das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te und sei­ne Ar­beit führ­te Uwe Hart­mann, Lei­ter des Fach­be­reichs Pro­ve­ni­enz­for­schung beim Zen­trum, ges­tern Stu­die­ren­de der Ot­to-von-Gue­ri­cke-Uni­ver­si­tät (Ov­GU) Mag­de­burg in die Pro­ve­ni­enz­for­schung ein. Sei­ne Vor­le­sung ist Teil des Se­mi­nars „Pro­ve­ni­enz­for­schung als Ar­beits­ge­biet von His­to­ri­kern“, das von Mo­ni­ka Gi­bas ge­lei­tet wird. Es in­for­miert über die Grund­la­gen der Pro­ven­ienz­re­cher­che und er­ör­tert die Ar­beits­fel­der, die die­ses Ge­biet für an­ge­hen­de His­to­ri­ker bie­tet. Die Ko­ope­ra­ti­on mit der Ov­GU ist fes­ter Be­stand­teil der Ar­beit des Zen­trums.

Seit No­vem­ber 2013 för­dert das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ein Pro­jekt der Ov­GU, das die Rol­le je­ner Ver­stei­ge­rungs­un­ter­neh­men im Land Sach­sen und in der Pro­vinz Sach­sen un­ter­sucht, die ak­tiv am "Ari­sie­rungs­pro­gramm" der Na­tio­nal­so­zia­lis­ten be­tei­ligt wa­ren und mit der Ent­eig­nung jü­di­scher Bür­ger be­trächt­li­che Ge­win­ne er­zielt ha­ben.

Uwe Hartmann (2. v. l.) und Studierende des Seminars „Provenienzforschung als Arbeitsgebiet von Historikern“ der OvGU Magdeburg Uwe Hartmann (2. v. l.) und Studierende des Seminars „Provenienzforschung als Arbeitsgebiet von Historikern“ der OvGU Magdeburg Quelle:  Deutsches Zentrum Kulturgutverluste