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Ulmer Museum restituiert NS-Raubgut

Datum 09.03.2016

Das Ul­mer Mu­se­um hat in der ver­gan­ge­nen Wo­che drei Ob­jek­te der Me­tall­kunst aus der ei­ge­nen Samm­lung re­sti­tu­iert. Die Gold­schmie­de­ar­bei­ten „Hahn“ und „Hen­ne“ ge­hen an die Er­ben zu­rück, das „Trink­schiff“ hin­ge­gen bleibt ge­gen ei­ne Zah­lung von 85.000 Eu­ro an die Er­ben im Mu­se­um. Im Som­mer 2014 er­hielt das Ul­mer Mu­se­um Kennt­nis da­von, dass die Ob­jek­te aus der Samm­lung Bud­ge stam­men und so­mit als NS-Raub­gut ein­zu­stu­fen sind.

Das Ul­mer Mu­se­um nimmt die­se Fäl­le zum An­lass, sei­ne Samm­lung nun ak­tiv und sys­te­ma­tisch nach NS-Raub­gut zu durch­su­chen. Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te för­dert die Pro­ve­ni­enz­for­schung mit über 73.000 Eu­ro für zwölf Mo­na­te.

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