Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Konferenz "Provenienzforschung im Nordwesten": Übergreifende Auseinandersetzung mit sogenanntem "Hollandgut"

Datum 18.03.2016

So­phie Le­schik, Mit­ar­bei­te­rin des Fach­be­reichs Pro­ve­ni­enz­for­schung beim Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te, nahm am 15. März an der Kon­fe­renz „Pro­ve­ni­enz­for­schung im Nord­wes­ten“ des Mu­se­ums­dorfs Clop­pen­burg teil. Die Ta­gung brach­te sämt­li­che Pro­jekt­trä­ger in der Re­gi­on zu­sam­men, um sich über ge­mein­sa­me For­schungs­pro­ble­ma­ti­ken aus­zu­tau­schen.

Im Vor­der­grund stand hier vor al­lem die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit so­ge­nann­tem „Hol­land­gut“, das in Nie­der­sach­sen viel­fach in öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen zu fin­den ist. Der Be­griff „Hol­land­gut“ be­zieht sich auf be­schlag­nahm­te Gü­ter de­por­tier­ter Ju­den aus den be­setz­ten Ge­bie­ten in Hol­land, Bel­gi­en, Lu­xem­burg und Frank­reich Das Raub­gut wur­de zwi­schen 1942 und 1944 in Ei­sen­bahn­wag­g­ons in ver­schie­de­ne Städ­te ver­schickt.

Web­si­te der Kon­fe­renz "Pro­ve­ni­enz­for­schung im Nord­wes­ten"