Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Deutsches Schiffahrtsmuseum stellt Objekte der Provenienzforschung aus

Datum 24.08.2017

In einer Kabinettausstellung zeigt das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven noch bis Ende 2018 Objekte, die derzeit Gegenstand der Provenienzforschung sind. Die Besucher erhalten Einblicke in die Forschungen des Museums und in die Arbeit eines Provenienzforschers. Anhand von Objekten, darunter auch zwei rückseitig ausgestellte Gemälde, können Besucher selbst auf Spurensuche gehen. Parallel dazu stellt das Museum Informationen zu den erforschten Objekten bereit, um die Besucher für das Thema NS-Raubgut zu sensibilisieren.
Im Laufe der Ausstellung werden die Gegenstände ausgetauscht. Damit möchte das Schiffahrtsmuseum seine Forschungen für die Öffentlichkeit transparent machen.

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum wird bei seiner Provenienzforschung seit Februar 2017 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg unterstützt. In einem einjährigen Projekt beabsichtigt das Museum, seine Sammlungsbestände systematisch auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter zu untersuchen. Der Bestand umfasst technik-, sozial- und wirtschaftshistorisch relevante Objekte, Schiffsmodelle, Gemälde und Graphiken sowie Archivalien und Fotographien zur deutschen Schifffahrtsgeschichte.

Projektbeschreibung

Kabinettausstellung »Provenienzforschung – Fragen an die Herkunft« im Deutschen Schiffahrtsmuseum Kabinettausstellung »Provenienzforschung – Fragen an die Herkunft« im Deutschen Schiffahrtsmuseum Kabinettausstellung »Provenienzforschung – Fragen an die Herkunft« im Deutschen Schiffahrtsmuseum