Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Im Oldenburger Land können Privatleute Raubkunst in Museen abgeben

Datum 15.03.2017

Das Lan­des­mu­se­um für Kunst und Kul­tur­ge­schich­te Ol­den­burg, das Stadt­mu­se­um Ol­den­burg und das Schloss­mu­se­um Je­ver ge­ben Fa­mi­li­en im We­ser-Ems-Ge­biet die Mög­lich­keit, Erb­stücke, bei de­nen sie wis­sen oder ver­mu­ten, dass es sich um NS-Raub­gut aus jü­di­schem Be­sitz han­delt, in den drei Mu­se­en ab­zu­ge­ben.

Sie wol­len da­mit die Iden­ti­fi­ka­ti­on und die Ab­ga­be von Raub­kunst er­leich­tern, die ab­ge­ge­be­nen Ob­jek­te an­ge­mes­sen ver­wah­ren und aus­stel­len, um so Hin­wei­se auf die eins­ti­gen Ei­gen­tü­mer zu er­hal­ten und ih­re Nach­fah­ren aus­fin­dig ma­chen zu kön­nen.

Auch das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te berät Pri­vat­per­so­nen, pri­vat ge­tra­ge­ne Ein­rich­tun­gen und Un­ter­neh­men und un­ter­stützt sie fi­nan­zi­ell bei Pro­ve­ni­enz­for­schungs­pro­jek­ten, so­fern sie sich bei der ei­ge­nen Su­che nach NS-Raub­gut den Wa­shing­to­ner Prin­zi­pi­en und der Ge­mein­sa­men Er­klä­rung ver­pflich­ten.

Pres­se­mit­tei­lung der drei Mu­se­en