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Sonderausstellung: Liebieghaus präsentiert aktuelle Ergebnisse der Provenienzforschung

Datum 04.05.2017

Die Lie­bieg­haus Skulp­tu­ren­samm­lung in Frank­furt am Main er­öff­net heu­te die Aus­stel­lung „Ein­deu­tig bis zwei­fel­haft. Skulp­tu­ren und ih­re Ge­schich­ten (Er­wor­ben 1933-1945)“. Dar­in setzt sie sich mit ih­rer Samm­lungs- und Mu­se­ums­ge­schich­te in der Zeit des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und den wäh­rend die­ser Jah­re ge­tä­tig­ten Er­wer­bun­gen aus­ein­an­der. Die Aus­stel­lungs­er­geb­nis­se ba­sie­ren auf ei­nem For­schungs­pro­jekt, das das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg über ei­nen Zeit­raum von drei Jah­ren fi­nan­zi­ell un­ter­stützt.

Die Aus­stel­lung be­fasst sich an­hand von zwölf Ob­jekt­ge­schich­ten mit der His­to­rie des Mu­se­ums in der Zeit von 1933 bis 1945 und be­rich­tet von den Samm­lern und ih­ren Fa­mi­li­en, die mit die­sen Kunst­wer­ken ver­bun­den wa­ren. Die aus­ge­wähl­ten Bei­spie­le aus den Be­stän­den des Lie­bieg­hau­ses er­läu­tern ex­em­pla­risch ver­schie­de­ne Er­wer­bungs­ar­ten und da­mit ver­bun­de­ne Hand­lungs­wei­sen von Samm­lern, Händ­lern und Mu­se­en wäh­rend des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus.

Das der Aus­stel­lung zu­grun­de­lie­gen­de For­schungs­pro­jekt läuft seit Mai 2015. Es er­schließt sys­te­ma­tisch die Her­kunft und Ge­schich­te von ca. 400 Wer­ken, bei de­nen ein Ver­dacht auf NS-Raub­gut nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

Die Aus­stel­lung ist noch bis zum 27. Au­gust zu se­hen.

In­for­ma­tio­nen zur Aus­stel­lung in der Lie­bieg­haus Skulp­tu­ren­samm­lung

Pro­jekt­be­schrei­bung

Ausstellungsansicht „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten“ Ausstellungsansicht „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten“ Quelle:  Liebieghaus Skulpturensammlung