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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste setzt Ausbau der internationalen Kooperation fort

Datum 12.05.2017

Im Rah­men der in­ter­na­tio­na­len Ko­ope­ra­ti­on des Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te führ­ten vom 9. bis 11. Mai 2017 Rü­di­ger Hüt­te (haupt­amt­li­cher Vor­stand des Zen­trums) und Dr. Mi­cha­el Franz (Lei­ter des Fach­be­reichs Grund­satz und Ver­wal­tung des Zen­trums) Ge­sprä­che mit der Com­mis­si­on pour l'in­dem­ni­sa­ti­on des vic­ti­mes de spo­lia­ti­ons in­ter­ve­n­ues du fait des lé­gis­la­ti­ons an­tisé­mi­tes en vi­gueur pen­dant l'Oc­cu­pa­ti­on (Kom­mis­si­on für die Ent­schä­di­gung der Op­fer von Ent­eig­nun­gen auf­grund der an­ti­se­mi­ti­schen Ge­setz­ge­bung wäh­rend der Ok­ku­pa­ti­ons­zeit, CIVS) in Pa­ris, dem Bun­des­kanz­ler­amt Ös­ter­reich bzw. der Kom­mis­si­on für Pro­ve­ni­enz­for­schung in Wien und dem Eu­ro­pean Shoah Le­ga­cy In­sti­tu­te in Prag.

Ne­ben der Vor­stel­lung der Auf­ga­ben des Zen­trums wur­den ins­be­son­de­re Mög­lich­kei­ten ei­ner en­ge­ren Zu­sam­men­ar­beit in Form in­ter­na­tio­na­ler Ko­ope­ra­tio­nen er­ör­tert. Da­bei stan­den vor dem Hin­ter­grund der ge­plan­ten For­schungs­da­ten­bank des Zen­trums ein ver­stärk­ter In­for­ma­ti­ons- und Da­ten­aus­tausch wie auch ei­ne mög­li­che Be­tei­li­gung an der für 2018 ge­plan­ten Kon­fe­renz des Zen­trums zum 20. Jah­res­tag der Wa­shing­to­ner Prin­zi­pi­en von 1998 im Mit­tel­punkt.

Von be­son­de­rem In­ter­es­se für die Ge­sprächs­part­ner wa­ren die Wei­ter­ent­wick­lung der Be­ra­ten­den Kom­mis­si­on so­wie das Man­dat und die Ar­beits­schwer­punk­te der 2015 ge­grün­de­ten Stif­tung.