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Deutsches Zentrum Kulturgutverluste setzt Dialog mit Kunsthandel und Kunstsammlern fort

Datum 22.05.2017

Am 16. Mai 2017 tra­fen sich Rü­di­ger Hüt­te (haupt­amt­li­cher Vor­stand des Zen­trums), Prof. Dr. Gil­bert Lup­fer (wis­sen­schaft­li­cher Vor­stand) und die wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter des Zen­trums mit Ver­tre­tern von Kunst­han­dels- und Ga­le­ris­ten­ver­bän­den, Kunst­händ­lern und Samm­lern, im Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te, um den 2015 be­gon­ne­nen Dia­log fort­zu­set­zen.

Im Mit­tel­punkt des Tref­fens stand die Prä­sen­ta­ti­on und in­ten­si­ve Dis­kus­si­on ei­nes Gut­ach­tens von Prof. Dr. Mat­thi­as Wel­ler (EBS Uni­ver­si­tät Wies­ba­den). Er hat­te sich mit Rechts­fra­gen aus­ein­an­der ge­setzt, die im Zu­sam­men­hang mit ei­ner Da­ten­bank zu Trans­ak­tio­nen von Kunst­wer­ken im Zeit­raum von 1933 bis 1945 und der Er­schlie­ßung von Un­ter­la­gen aus Kunst­hand­lun­gen ent­ste­hen könn­ten.

Der Dia­log wird, so der Wunsch al­ler Be­tei­lig­ten, fort­ge­setzt wer­den. Da­bei sol­len kon­kre­te Mög­lich­kei­ten der Ko­ope­ra­ti­on er­ör­tert wer­den, die der Pro­ve­ni­enz­for­schung nüt­zen und neue For­schun­gen zum ver­fol­gungs­be­ding­ten Ent­zug von Kunst­wer­ken zwi­schen 1933 und 1945 er­mög­li­chen.