Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Virtuelle Ausstellung zur Raubgutforschung der Bayerischen Staatsbibliothek

Datum 16.04.2019

Über ei­ne vir­tu­el­le Aus­stel­lung er­mög­licht die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek seit En­de März Ein­bli­cke in ih­re Raub­gut­for­schung.

An­hand kon­kre­ter Bei­spie­le wird ge­zeigt, wie die Pro­ve­ni­enz­for­scher bei ih­rer Ar­beit vor­ge­hen und was mit Ob­jek­ten pas­siert, bei de­nen sich der Ver­dacht auf NS-Raub­gut be­stä­tigt, er­här­tet oder die­ser nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

Die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek nimmt im Be­reich der Bi­blio­the­ken ei­ne Vor­rei­ter­rol­le im Hin­blick auf die Er­for­schung der ei­ge­nen Be­stän­de nach NS-Raub­gut ein: Sie be­treibt seit 2003 ak­tiv Pro­ve­ni­enz­for­schung und wird da­bei seit 2013 vom Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te un­ter­stützt. Seit 2006 hat die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek 575 Bän­de an 21 In­sti­tu­tio­nen und Pri­vat­per­so­nen re­sti­tu­iert (Stand: No­vem­ber 2018).

Die Aus­stel­lung ist hier ab­ruf­bar.

Auf you­tu­be hat die Bi­blio­thek zu­dem ei­nen Film on­line ge­stellt, der ex­em­pla­risch auf ei­ne Re­sti­tu­ti­on ein­geht:

NS-Raub­gut­for­schung an der Baye­ri­schen Staats­bi­blio­thek

Pro­jekt­be­schrei­bung