Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Ferdinand von Schirach lässt historische Familiensammlung auf NS-Raubgut prüfen

Datum 17.04.2019

Der Schrift­stel­ler Fer­di­nand von Schi­rach stell­te sich der Ver­ant­wor­tung für die Ge­schich­te sei­ner Fa­mi­lie. Nach ei­ner Be­ra­tung durch das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ent­schloss er sich, ei­ne Stu­die zum Kunst­be­sitz sei­ner Groß­el­tern Bal­dur und Hen­ri­et­te von Schi­rach aus ei­ge­nen Mit­teln zu fi­nan­zie­ren. Das Zen­trum ver­mit­tel­te ihm mit dem Zen­tral­in­sti­tut für Kunst­ge­schich­te in Mün­chen ei­nen er­fah­re­nen Pro­jekt­trä­ger, der – oh­ne jeg­li­che Ein­fluss­nah­me Fer­di­nand von Schi­rachs – ei­ne Pro­ve­ni­enz­for­sche­rin mit der Re­cher­che be­auf­trag­te. Auf die­se Wei­se wur­de die  Un­ab­hän­gig­keit der Stu­die si­cher­ge­stellt, wor­auf Fer­di­nand von Schi­rach ei­nen ho­hen Wert leg­te. Erst bei der Prä­sen­ta­ti­on der For­schungs­er­geb­nis­se traf er die Pro­ve­ni­enz­for­sche­rin The­resa Sepp. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie in der Pres­se­mit­tei­lung.