Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Bereits fünf Raubgut-Werke von Museumslandschaft Hessen Kassel identifiziert

Datum 19.06.2019

Die Mu­se­ums­land­schaft Hes­sen-Kas­sel (MHK) konn­te in ei­nem vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ge­för­der­ten Pro­jekt bis­lang fünf Ge­mäl­de der Städ­ti­schen Kunst­samm­lung Kas­sel als NS-Raub­gut iden­ti­fi­zie­ren.

Die MHK sucht da­her jetzt den Kon­takt zu den Er­ben der recht­mä­ßi­gen Ei­gen­tü­mer.

Seit 2018 un­ter­sucht die MHK be­reits ca. 300 Ob­jek­te, die zwi­schen 1933 und 1959 er­wor­ben wur­den, auf NS-Raub­gut. Bei un­ge­fähr der Hälf­te die­ser Er­wer­bun­gen kann nach ei­nem Jahr der For­schung ein NS-ver­fol­gungs­be­ding­ter Ent­zug aus­ge­schlos­sen wer­den. Wei­te­re 50 Ob­jek­te gel­ten als „nicht un­be­denk­lich“, sie wer­den noch ge­nau­er un­ter­sucht.

Pro­jekt­be­schrei­bung