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Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern veröffentlicht Tätigkeitsbericht 2018

Datum 16.05.2019

Der For­schungs­ver­bund Pro­ve­ni­enz­for­schung Bay­ern (FPB) hat sei­nen Jah­res­be­richt 2018 ver­öf­fent­licht. Dar­in wird de­tail­liert über Pro­jek­te im Be­reich der Pro­ve­ni­enz­for­schung zu NS-Raub­gut, Re­sti­tu­tio­nen und Re­sti­tu­ti­ons­an­trä­ge der im For­schungs­ver­bund ver­tre­te­nen, baye­ri­schen In­sti­tu­tio­nen be­rich­tet.

„Ich freue mich, dass der For­schungs­ver­bund und sei­ne Mit­glie­der die­se aus­führ­li­chen Ein­bli­cke in ih­re Ar­beit ge­wäh­ren. Sie sind da­mit in Sa­chen Trans­pa­renz ein Vor­bild für an­de­re Ein­rich­tun­gen“, sagt Uwe Hart­mann, Lei­ter des Fach­be­reichs Pro­ve­ni­enz­for­schung beim Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg.

Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te hat zahl­rei­che der im Be­richt ge­nann­ten Pro­jek­te fi­nan­zi­ell un­ter­stützt. Auch ei­ni­ge der auf­ge­führ­ten Re­sti­tu­tio­nen ge­hen auf vom Zen­trum ge­för­der­te Pro­jek­te zu­rück. Au­ßer­dem sei­en dem Be­richt zu­fol­ge im Be­richts­zeit­raum 429 Ob­jek­te der vom Zen­trum be­trie­be­nen, öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Lost Art-Da­ten­bank ge­mel­det wor­den.

Der FPB wur­de 2015 ins Le­ben ge­ru­fen. Er um­fasst der­zeit 14 Mit­glie­der und vier Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner.

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