Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Provenienzforschung am Kunstforum Ostdeutsche Galerie geht weiter

Datum 24.01.2020

Das Kunst­fo­rum Ost­deut­sche Ga­le­rie in Re­gens­burg setzt sei­ne Pro­ve­ni­enz­for­schung fort. Un­ter­stützt wird es da­bei vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg.

Be­reits seit De­zem­ber 2018 un­ter­sucht das Kunst­fo­rum sei­ne Ge­mäl­de­be­stän­de sys­te­ma­tisch auf NS-Raub­gut. Rund 70 Ge­mäl­de konn­ten bis heu­te auf ih­re Pro­ve­ni­enz hin un­ter­sucht wer­den. Bei 13 Pro­zent der Wer­ke konn­ten die Pro­ve­ni­en­zen im Zeit­raum zwi­schen 1933 und 1945 lücken­los ge­klärt wer­den. Nach dem ers­ten Ab­schnitt der Pro­ve­ni­enz­re­cher­chen geht das Pro­jekt nun in ei­ne zwei­te Pha­se. Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te und die Lan­des­stel­le für die nicht­staat­li­chen Mu­se­en in Bay­ern er­mög­li­chen es, ei­ne wei­te­re Aus­wahl an Ge­mäl­den zu er­for­schen.

Das Kunst­fo­rum ver­wahrt, er­forscht und ver­mit­telt die Kunst und Kul­tur der deut­schen Be­völ­ke­rungs­grup­pen in Mit­tel-, Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa vor dem Zwei­ten Welt­krieg und de­ren künst­le­ri­sches Er­be.

Pro­jekt­be­schrei­bung

Kunst­fo­rum Ost­deut­sche Ga­le­rie Re­gens­burg