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Bomann-Museum Celle: Sonderausstellung zu Provenienzforschung verlängert

Datum 19.05.2020

Die Son­deraus­stel­lung „Su­che nach Her­kunft – NS-Raub­kunst im Bo­mann-Mu­se­um?!“ des Bo-mann-Mu­se­ums Cel­le ist nach ei­ner Ver­län­ge­rung nun­mehr noch bis zum 13. Sep­tem­ber 2020 zu se­hen. Sie prä­sen­tiert aus­ge­wähl­te Er­geb­nis­se aus drei Jah­ren Pro­ve­ni­enz­for­schung, die vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg ge­för­dert wur­de.

Die Aus­stel­lung be­leuch­tet so­wohl die Zu­gän­ge aus lo­ka­lem jü­di­schen Be­sitz nach 1933 als auch Er­wer­bun­gen aus dem Kunst­han­del, ins­be­son­de­re bei Hans W. Lan­ge in Ber­lin. Dar­un­ter konn­ten bis­her meh­re­re Ob­jek­te iden­ti­fi­ziert wer­den, die in­fol­ge des sys­te­ma­ti­schen NS-Kunst-raubs in Eu­ro­pa ent­eig­net wur­den, un­ter an­de­rem in den Nie­der­lan­den und Frank­reich. Zwei 1943 er­wor­be­ne Ge­mäl­de ge­hör­ten zu­vor zur Samm­lung des Hit­ler-Fo­to­gra­fen Hein­rich Hoff-mann. Die­se und wei­te­re Fäl­le so­wie die Re­cher­che­we­ge kön­nen in der Aus­stel­lung nach­voll­zo­gen wer­den.

An­fang März 2020 wur­de ein neu­er Aus­stel­lungs­teil zu tex­ti­len Er­wer­bun­gen hin­zu­ge­fügt, der vor der zwi­schen­zeit­li­chen Schlie­ßung auf­grund der Co­ro­na-Pan­de­mie nur we­ni­ge Ta­ge ge­zeigt wer­den konn­te. Seit dem 7. Mai sind das Mu­se­um und die Aus­stel­lung nun wie­der ge­öff­net.

Das Mu­se­um be­gann 2016 mit der sys­te­ma­ti­schen Über­prü­fung der Samm­lungs­zu­gän­ge aus den Jah­ren 1933 bis 1945.

In­for­ma­tio­nen zur Aus­stel­lung „Su­che nach Her­kunft – NS-Raub­kunst im Bo­mann-Mu­se­um?!“

Pro­jekt­be­schrei­bung