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Pressemitteilung: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste vergibt kurzfristige Mittel für Erforschung von Benin-Bronzen

Datum 11.05.2021

Die Dis­kus­si­on um die Rück­ga­be der so­ge­nann­ten Be­nin-Bron­zen an Ni­ge­ria be­trifft nicht nur große In­sti­tu­tio­nen wie das Hum­boldt Fo­rum – auch klei­ne­re Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land be­sit­zen Kul­tur­gü­ter aus Be­nin, die mög­li­cher­wei­se auf Be­schlag­nah­mun­gen und Plün­de­run­gen im Kö­nigs­pa­last in Be­nin Ci­ty 1897 zu­rück­ge­hen. Da­mit auch klei­ne­re Mu­se­en sol­che Ob­jek­te in ih­ren Be­stän­den iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, möch­te das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te da­zu er­mu­ti­gen, kurz­fris­ti­ge For­schungs­gel­der aus sei­nen Mit­teln zu be­an­tra­gen. Für die Pro­ve­ni­enz­for­schung an ein­zel­nen Ob­jek­ten oder klei­ne­ren Kon­vo­lu­ten kann das Zen­trum bis zu 25.000 Eu­ro für ei­ne Pro­jekt­dau­er von bis zu sechs Mo­na­ten zur Ver­fü­gung stel­len.

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