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Gilbert Lupfer neuer ehrenamtlicher Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste

Datum 30.03.2017

Der Kunst­his­to­ri­ker Prof. Dr. Gil­bert Lup­fer wird zum 1. April 2017 eh­ren­amt­li­cher Vor­stand des Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te.

Gil­bert Lup­fer: „Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te hat sich in den bei­den Jah­ren seit sei­ner Grün­dung als Kom­pe­tenz­zen­trum eta­bliert. Es ist mir ei­ne große Freu­de, den wei­te­ren Weg des Zen­trums, der auch mit neu­en The­men wie den Kul­tur­gut­ver­lus­ten nach 1945 ver­bun­den sein wird, zu be­glei­ten. Ich wer­de ger­ne mei­ne Er­fah­run­gen aus fast 15 Jah­ren Pro­ve­ni­enz­for­schung, aus Wis­sen­schafts­ma­na­ge­ment und aus uni­ver­si­tär­er For­schung und Leh­re ein­brin­gen.“

Mit der Über­nah­me der fach­lich-wis­sen­schaft­li­chen Lei­tung durch Lup­fer be­en­det Prof. Dr. Uwe M. Schnee­de sei­ne Tä­tig­keit als eh­ren­amt­li­cher Vor­stand. Zur Grün­dung des Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te zum 1. Ja­nu­ar 2015 ist er durch den Stif­tungs­rat des Zen­trums be­ru­fen wor­den, sei­ne Amts­zeit en­det ver­ein­ba­rungs­ge­mäß.

Uwe M. Schnee­de: „Wir ha­ben ei­ne Fül­le von Pro­jek­ten auf den Weg brin­gen kön­nen, die der Auf­klä­rung na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Kunst­raubs die­nen und da­mit die Mög­lich­keit er­öff­nen, den Ge­schä­dig­ten ein we­nig Ge­rech­tig­keit wi­der­fah­ren las­sen. Als zen­tra­le, un­ab­hän­gi­ge In­stanz zur För­de­rung von Pro­ve­ni­enz­for­schung ist das Zen­trum nun­mehr na­tio­nal wie in­ter­na­tio­nal an­er­kannt. Ich freue mich, dass mit Prof. Lup­fer ein aus­ge­wie­se­ner Ex­per­te ge­won­nen wer­den konn­te, der die­se Ent­wick­lung kon­ti­nu­ier­lich und sta­bil wei­ter­tra­gen wird.“

Lup­fer ist seit 2008 Lei­ter des Pro­ven­ienz­re­cher­che-, Er­fas­sungs- und In­ven­ta­ri­sie­rungs­pro­jekts „Daph­ne“ der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den. Seit 2013 lei­tet er die Ab­tei­lung For­schung und wis­sen­schaft­li­che Ko­ope­ra­ti­on der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den. Er ist zu­dem au­ßer­plan­mä­ßi­ger Pro­fes­sor für Kunst­ge­schich­te an der TU Dres­den. Er stand dem Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te be­reits als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des För­der­bei­rats zur Ver­fü­gung, war Vor­sit­zen­der des Fach­bei­ra­tes der ehe­ma­li­gen Ko­or­di­nie­rungs­stel­le Mag­de­burg so­wie Mit­glied im Bei­rat der ehe­ma­li­gen Ar­beits­stel­le für Pro­ve­ni­enz­for­schung, die bei­de im Zen­trum auf­ge­gan­gen sind.

Der Vor­stand des Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te be­steht aus zwei Mit­glie­dern: Rü­di­ger Hüt­te ist haupt­amt­li­cher Vor­stand, führt die lau­fen­den Ge­schäf­te und ver­tritt die Stif­tung ge­richt­lich und au­ßer­ge­richt­lich. Nach der Ge­schäfts­ver­tei­lung im Vor­stand ob­liegt ihm ins­be­son­de­re die ad­mi­nis­tra­ti­ve Lei­tung der Stif­tung, wäh­rend Gil­bert Lup­fer als eh­ren­amt­li­cher Vor­stand die fach­lich-wis­sen­schaft­li­che Lei­tung ver­ant­wor­tet.

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