Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Kulturministerkonferenz: Eckpunkte zum Umgang mit kolonialer Raubkunst

Datum 22.03.2019

Den neu­en Fach­be­reich zur För­de­rung von ko­lo­nia­ler Raub­kunst be­tref­fend wur­den am 13. März 2019 von den Kul­tur­mi­nis­tern der Län­der, Ver­tre­tern des Bun­des und der kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de „Ers­te Eck­punk­te“ zum Um­gang mit Samm­lungs­gut aus ko­lo­nia­len Kon­tex­ten be­schlos­sen.

Die Eck­punk­te be­han­deln wich­ti­ge Hand­lungs­fel­der wie Trans­pa­renz, Pro­ve­ni­enz­for­schung und Rück­füh­rung der Kul­tur­gü­ter. Ge­plant ist auf die­ser Ba­sis ein ver­tief­ter Aus­tausch über die Kern­fra­gen. Zur Um­set­zung wer­den Ex­per­ten aus Deutsch­land, Eu­ro­pa und den Her­kunfts­län­dern ein­be­zo­gen.

Cars­ten Bros­da, Se­na­tor für Kul­tur und Me­di­en der Frei­en Han­se­stadt Ham­burg und Vor­sit­zen­der der Kul­tur­mi­nis­ter­kon­fe­renz hält die ge­samt­staat­li­che kul­tur­po­li­ti­sche Ver­ein­ba­rung für ei­nen wich­ti­gen Schritt für die post­ko­lo­nia­le Er­in­ne­rungs­kul­tur. Auch Staats­mi­nis­te­rin Mo­ni­ka Grüt­ters be­grüß­te das Pa­pier: „Nur in en­ger Ab­stim­mung mit­ein­an­der kön­nen wir ver­ant­wor­tungs­vol­le, fai­re Lö­sun­gen ent­wi­ckeln.“