Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Online-Vortrag von Prof. Dr. Iris Lauterbach: „Museum ohne Besucher: Der Central Collecting Point München, 1945-1949"

Anfang 21.07.2021 18:30 Uhr
Ende 21.07.2021
Ort digitale Veranstaltung Veranstalter Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Noch im­mer ist man weit da­von ent­fernt, den Kunst­raub und die Kunst­ver­lus­te wäh­rend des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs im gan­zen Aus­maß ab­schät­zen zu kön­nen. Der ag­gres­si­ve na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Kunst­raub aus öf­fent­li­chen und pri­va­ten Kunst­samm­lun­gen lös­te ei­nen dra­ma­ti­schen Pro­zess von „Kunst­be­we­gun­gen“ aus, des­sen Fol­gen bis heu­te nicht ab­schlie­ßend ge­klärt sind. Der Cen­tral Art Col­lec­ting Point in Mün­chen war die größ­te Sam­mel­stel­le für NS-Raub­kunst aus ganz Eu­ro­pa und für die aus­ge­la­ger­ten Be­stän­de baye­ri­scher Mu­se­en. Im Ju­ni 1945 rich­te­te die US-Mi­li­tär­re­gie­rung die­sen Col­lec­ting Point in den ehe­ma­li­gen NS­D­AP-Ge­bäu­den am Kö­nigs­platz ein – ei­ne glei­cher­ma­ßen prag­ma­ti­sche wie rich­tung­wei­sen­de po­li­ti­sche Ent­schei­dung. Der Vor­trag stellt die Ge­schich­te des Cen­tral Col­lec­ting Point von 1945 bis 1949 vor.

Der Vor­trag fin­det via Zoom statt.

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