Website of the German Lost Art Foundation

100 JAHRE VORBEI. DER ERSTE WELTKRIEG IN BILDERN VON DIX & PECHSTEIN Provenienzforschung zu dem Radierungszyklus »Der Krieg« von Otto Dix, 1924, und dem Aquarell-Zyklus »Sommeschlacht« von Max Pechstein, 1917, die beide in einer Ausstellung vom 10.11.2018 bis zum 20.1.2019 im Buchheim Museum gezeigt werden sollen.

funding area Nazi confiscated art Grant recipient Buchheim Museum (Bernried am Starnberger) State Bavaria Website https://www.buchheimmuseum.de/museum/provenienzforschung.php Project type Short-term project to investigate matter of current interest Funding duration
  1. July 2018 to November 2018

Description

Mit der Beschreibung eines Besuchs bei Cornelius Gurlitt und dem damit einhergehenden Erwerb von Mappen, Büchern, Zeichnungen und Aquarellen von Otto Dix stellt Lothar-Günther Buchheims Sohn, Yves Buchheim, in seiner Veröffentlichung über den Vater konkret auch den Erwerb der 1924 erschienenen druckgrafischen Mappen »Der Krieg« von Otto Dix unter Raubkunstverdacht. Die Fragen, die sich das Buchheim Museum grundsätzlich zur Herkunft ihres Bestandes stellt, gepaart mit diesem in der Öffentlichkeit diskutierten Verdacht, haben vertiefte Recherchen zur Provenienz des im Museumsbestand komplett mit den fünf Mappen und Textblättern sowie den 75 Radierungen erhaltenen Exemplars 41/70 »Der Krieg« von Otto Dix angestoßen. Diese Mappen sollen gemeinsam mit den 25 Aquarellen »Sommeschlacht« (1917) von Max Pechstein in der Ausstellung »100 Jahre vorbei!« präsentiert werden, weshalb auch diese Serie in das kurzfristige Projekt aufgenommen wurde.

Wie die meisten Privatsammlungen verfügt auch das Buchheim Museum über kein Inventar- oder Ankaufsbuch, Rechnungen oder andere Ankaufsunterlagen konnten im Archiv bisher nur wenige lokalisiert werden. Daher sind sowohl Herkunft als auch Erwerbungszeitpunkte für beide Zyklen derzeit unbekannt. Ziel des kurzfristigen Projektes soll nun die Klärung der Besitzfrage zwischen 1933 und 1945 sein.

Other projects of this institution

© Buchheim Museum, August 2018