Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

„Der siebzigste Geburtstag des Kommerzienrats Valentin Manheimer“ von Anton von Werner, Öl auf Leinwand, 1887

Zuwendungsempfänger Deutsches Historisches Museum (Berlin) Bundesland Berlin Website https://www.dhm.de/Provenienzforschung Ansprechpartner
  • Dr. Brigitte Reineke
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionLeitung Zentrale Dokumentation und Beauftragte für Provenienzforschung
    Telefon: +49 (0) 30 203 04 406
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilreineke@dhm.de

  • Dr. Heike Krokowski
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionWissenschaftliche Mitarbeiterin für Provenienzforschung
    Telefon: +49 (0) 30 203 04 334
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilkrokowski@dhm.de
Projekttyp Kurzfristiges Projekt auf Grund von aktuellem Recherchebedarf Projektlaufzeit
  1. März 2014 bis Juni 2014

Beschreibung

Anlass der Provenienzforschung ist der im Mai 2013 erhobene Anspruch auf das Gemälde einer der Nachfahren der Enkel des dargestellten Valentin Manheimers .

Bevor das DHM das Gemälde 1991 erwarb, wurde es über Christie´s in Amsterdam zu einer Auktion im Jahre 1988 bei Christie's in New York angeboten. Es fand keinen Käufer. Anschließend ging das Gemälde zurück in die Niederlande. Über den westdeutschen Kunsthandel kam das Angebot an das DHM. Im Juli 1991 erwarb das Deutsche Historische Museum das Gemälde.

Das Rechercheprojekt zur Geschichte des Gemäldes sollte insbesondere zur Klärung des Schicksals des Gemäldes zwischen dem letzten bekannten Aufenthaltsort 1937 in Berlin und seinem Auftauchen in den Niederlanden und auf dem Kunstmarkt 1988 in New York und anschließend wieder in den Niederlanden beitragen.

Die Ergebnisse der Recherchen lassen sich zu diesem Zeitpunkt dahingehend zusammenfassen, dass die Archivbestände und vorliegenden Akten vermuten lassen, dass das Gemälde nicht im Kontext einer Enteignung, sondern eher im Rahmen der genehmigten Ausreise mit den Söhnen des vormaligen Besitzers 1938 bzw. 1939 legal das Deutsche Reich verlassen hat.

© Deutsches Historisches Museum