Website of the German Lost Art Foundation

Systematische Provenienzerforschung der Sammlung der Gemälde (bis 1900)

funding area Nazi confiscated art Grant recipient Deutsches Historisches Museum (Berlin) State Berlin Website https://www.dhm.de/Provenienzforschung Contact person
  • Dr. Brigitte Reineke
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionLeitung Zentrale Dokumentation und Beauftragte für Provenienzforschung
    Telephone: +49 (0) 30 203 04 406
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilreineke@dhm.de

  • Dr. Heike Krokowski
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionWissenschaftliche Mitarbeiterin für Provenienzforschung
    Telephone: +49 (0) 30 203 04 334
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilkrokowski@dhm.de
Project type Long-term project to systematically investigate collection holdings Funding duration
  1. November 2017 to October 2019

Description

Die Frage nach der Herkunft der Objekte richtet sich im Deutschen Historischen Museum generell aufgrund seiner Geschichte auf drei Sammlungsbestände: Erwerbungen des Zeughauses und des darin beheimateten Heeresmuseums bis zur Zerstörung 1944/45, Erwerbungen des Museums für Deutsche Geschichte in der DDR (1952-1989) und Ankäufe und Schenkungen des Deutschen Historischen Museums, das 1987 im Westteil Berlins gegründet und 1990 die Sammlungen des geschlossenen Museums für Deutsche Geschichte (MfDG) zu übernehmen bestimmt wurde.

Eine Überprüfung der Provenienzen bezüglich eines NS-verfolgungsbedingten Entzugs fokussiert sich in diesem ersten Projekt aufgrund der überschaubaren Anzahl wie auch der größeren Möglichkeit der eindeutigen Identifizierung von Kunstwerken auf die Sammlung der Gemälde bis 1900. Vorgesehen ist die systematische Erforschung des Bestandes an über 430 Gemälden mit Entstehungszeit bis 1900, die ab 1987 vom Deutschen Historischen Museum im Kunsthandel oder auf Auktionen angekauft worden sind.

Die erste grundsätzliche Phase des Projekts ist die Dokumentation sämtlicher Gemälderückseiten als Ergänzung der bereits vorhandenen Objektdokumentation inklusive der Erstellung von Abbildungen der Rückseiten mittels einer aufwändigen und großangelegten Fotokampagne. Weitere Ziele sind die Kategorienbildung nach möglichen Verdachtsmomenten und die darauf fußende tiefere Erforschung der Provenienzen des Gemäldebestandes.

Publication

RÜCKANSICHT : Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel ; [13.09.2018–03.02.2019; Eine Intervention in der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums], hrsg. von Fritz Backhaus und Brigitte Reineke, Deutsches Historisches Museum, Berlin 2018. [Link]

Susan Geißler, Darja Jesse, Tobias Schlage: Einem Namen auf der Spur, in: Deutsches Historisches Museum, Inside DHM, 2018 [Link]

Exhibition

RÜCKANSICHT : Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel, Deutsches Historisches Museums, 13.09.2018 - 03.02.2019. [Link]

© Deutsches Historisches Museum, July 2018