Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Ermittlung der Provenienz aller Objekte der Lübbener Museumssammlung, bei denen Verdachtsmomente zu verfolgungsbedingtem Eigentumsverlauf zwischen 1933 und 1945 bestehen

Zuwendungsempfänger Stadt- und Regionalmuseum im Schloss Lübben Bundesland Brandenburg Website http://www.museum-luebben.de/ Ansprechpartner Projekttyp Langfristiges Projekt zur systematischen Prüfung von Sammlungsbeständen Projektlaufzeit
  1. Februar 2016 bis Januar 2017

Beschreibung

Ausgangsfrage und Zielsetzungen

Von Oktober 2014 bis Dezember 2014 war vom Museumsverband Brandenburg ein kurzfristiges Projekt zur Provenienzrecherche in Stadt- und Regionalmuseen des Landes Brandenburg durchgeführt worden (der sog. „Erstcheck“), finanziell gefördert von der Arbeitsstelle für Provenienzforschung. Im Rahmen dieses Projektes ist auch der Lübbener Sammlungsbestand erstmals auf Verdachtsmomente zu fraglichen Eigentumsverläufen zwischen 1933 und 1945 geprüft worden. Dabei sind besonders durch Inaugenschein­nahme mehrerer Objekte Fragen aufgetaucht, die sich beim Blick allein in die Kataloge und Inventare nicht ergeben hatten, z.B. zu auffälligen Vorbesitzer-Signaturen, wie Moreau Cohn, Wendische Kirche usw. Die Erstcheck-Einschätzung lag dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste seit 2015 vor, darauf baute die längerfristige Provenienzrecherche auf.

Das Lübbener Stadt- und Regionalmuseum wurde 1906 als Städtische Altertümer-Sammlung gegründet. Es ist nach Zerstörung und Kriegsende 1945 sowie seiner erneuten Beseitigung 1968 in den Jahren 1997–2001 zum dritten Male wiederentstanden. Seit 1997 sind insgesamt ca. 15.000 Objekte zurückgeholt oder neu erworben worden.

Die heutige Sammlung gliedert sich in Zoologie, Botanik, Geologie/Mineralogie, Ur- und Frühgeschichte, Kulturgeschichte/Kunstgewerbe (= umfangreichster Bestand), Gemälde/Bilder, Landkarten, Fotos, Postkarten/Ansichtskarten und einen Bibliotheksbestand (= zweitgrößter Bestand). Die ständige Ausstellung umfasst die Themen Archäologie, Stadtmodelle aus verschiedenen Phasen der Stadtgeschichte, Lübben als Verwaltungssitz, Handwerk und Gewerbe, einheimische Rohstoffe, Paul Gerhardt, Spreewald im Winter, Wendisches.

Die NS-Geschichte der Museumssammlung, die bis 1944 in sehr enger Abstimmung mit den Brandenburgischen Museumspflegern Oskar Karpa und Georg Mirow betreut blieb, war nicht erforscht. Eine aus dieser Zeit stammende Eingangsdokumentation des Museums – über den Zeitraum von 1933 bis Jahresende 1935 – macht über die Herkunft der Stücke keine genauen Angaben, weshalb zunächst alle darin genannten Objekte in ihrer Provenienz als unklar gelten mussten: Für die heute noch vorhandenen 20 Objekte Altbestand wurde nach Möglichkeit das Erwerbungsjahr geklärt und dabei geprüft, ob für sie verfolgungsbedingter Hintergrund, zumindest aller Wahrscheinlichkeit nach, anzunehmen oder auszuschließen ist.

Es lagen Verdachtsmomente für Objekte offenbar jüdischer Provenienz vor (darunter eine Kanne mit der Aufschrift „Synagoge Lübben“). Jedoch auch bei vorhandenen sorbisch-wendischen Objekten (meist Bücher und Schriften, teilweise Rara) sowie weiteren Stücken, bei denen angesichts ihrer Vorbesitzerspuren ein verfolgungsbedingter Hintergrund vorliegen kann, herrschte Unklarheit über ihr Schicksal in der NS-Zeit.

Die Gesamtzahl der Objekte, für die wir vertiefende Provenienzforschung anstrebten, belief sich auf ursprünglich 51 Stück (= 8 jüdische Objekte + 6 wendische Bücher + Objekte mit sorbischen/wendischen Vorbesitzern + eine wohl freimaurerische Fundsache + 16 Gemälde, die 1945/1946 z.B. vom Boden der Stadtverwaltung geborgen wurden + 20 Objekte Altbestand der Sammlung vor 1945). Hinzu kamen 16 weitere Objekte, bei denen während der Forschungsarbeit Verdachtsmomente auftauchten (z.B. durch Autopsien am Objekt oder Sichtung der in mehreren Archiven zu findenden Akten).

Projekt in Zahlen

Geprüft wurde die gesamte heutige schriftliche Objektdokumentation zu insgesamt 6.577 Objekten auf jede Art eines Indizes für Raubgut. Dies umfasste im Bestand I Zoologie 38 Einträge, im Bestand II Botanik 2 Einträge, im Bestand III Geologie und Mineralogie 72 Einträge, für den Bestand IV Ur- und Frühgeschichte 142 Einträge, für den Bestand V Kulturgeschichte bis 1945 im Ganzen 2.198 Einträge, VII Gemälde, Bilder, Landkarten 931 Einträge, für den Bestand B Bibliothek 3194 Einträge.

Der Bestand VI Kulturgeschichte ab 1945 war für NS-Provenienzforschungsfragen unwesentlich, ebenso wurde der Bestand Postkarten, Ansichtskarten, Fotos mit 2.256 Posten wegen Geringfügigkeit (nach Stichproben im Erstcheck) nicht überprüft.

Von den autoptisch geprüften, d.h. in Augenschein genommenen Objekten wurden jene wissenschaftlich dokumentiert, die für das Projekt relevant waren, um bei Datenerfassung und Fotodokumentation innerhalb der Grenzen der Projektförderung zu bleiben. Alle Empfehlungen des Erstchecks fanden dabei Berücksichtigung.

Auch die noch greifbare historische schriftliche Objektdokumentation wurde systematisch durchgesehen und geprüft, obgleich viele Objekte v.a. kriegsbedingt nicht mehr Teil der heutigen Sammlung sind. Wir versprachen uns davon jedoch Angaben zu Erwerbsformen, zu Protagonisten und zu sonstigen Details, die für die ab 1997 erneut in der Sammlung befindlichen Stücke des alten Bestandes ebenso gültig wären. Die Prüfung umfasste im einzelnen 1.254 Einträge zum Altbestand 1935, 229 Karteikarten des sog. Bialucha-Bestandes, 187 Zugangseinträge des sog. Bialucha-Bestandes, 148 Einträge der Abgleichsliste 1967–1977, 69 Nummern der Aufnahmeliste für Materialbestände der Stadt Lübben 1977, dazu 135 + 9 + 12 + 13 Posten der Inventurlisten des BHM Cottbus 1974.

Aus denselben Gründen, wie auch zur Klärung der NS-Zeit des Lübbener Museums, wurden insgesamt 77 Akten (eine unterlag noch der Sperrfrist, daraus waren allein Teilauskünfte zulässig) in 6 Archiven ausgewertet.

Nach den indirekt (also durch die ausgewertete Objektdokumentation) und den direkt (also autoptisch) geprüften Objekten wurden von 6.577 + 2.056 Positionen insgesamt 67 als unbedingt überprüfenswert eingestuft.

Von diesen 67 Stücken wurden schließlich 3 Objekte zur Kategorie rot „vermutlich belastet“ gezählt: Inv. B 2516 und 2517 als eindeutiger Vorbesitz der 1937 zwangsaufgelösten Maćica Serbska, sowie Inv. B 3154 als ehemals zugehörig dem katholischen Borromäusverein in Lübben. Der Kategorie orange „zumindest bedenklich und weiter zu erforschen“ wurden 17 Objekte zugeordnet. Verschiedene Indizien lassen diese Objekte nach wie vor bedenklich erscheinen, so z.B. die Fundumstände 1945/46 („auf dem Boden der Stadtverwaltung“) oder ihr Sammlungszugang in den Jahren zwischen 1935 und 1945, ohne dass aktengestützt Näheres zu ermitteln gewesen wäre. Die Objekte beider Kategorien meldeten wir der LostArt-Datenbank und machten unseren Kenntnisstand damit transparent.

Auf die Kategorie gelb „nicht zweifelsfrei unbedenklich“ entfielen 24 Objekte. Zur Kategorie grün „zweifelsfrei unbedenklich“ konnten 9 Objekte gerechnet werden.

Es verblieb (a) ein Rest von 3 Objekten im Fokus, die zwar verdächtigen Altbestand des Museums darstellten, jedoch bereits beim Neuaufbau der Sammlung 1997 (also nach Jahren des Nichtbestehens) als fehlend festgestellt wurden, mithin gar nicht in die Neuaufstellung des Museums Eingang fanden.

Weiterhin entstand (b) ein Rest von 11 Gemälden, bei denen sich herausstellte, dass deren Überprüfung nicht nur am Einzelstück vorgenommen werden sollte, sondern konvolutweise (d.h. jeweils mit sämtlichen übernommenen Objekten ein und derselben Übernahme oder Erwerbung). Immerhin zeigen alle diese Gemälde Beschriftungen und Nummern, teilweise recht zahlreich, die für sich genommen jedoch nicht auswertbar sind: Erst in Zusammenschau mit möglicherweise korrelierenden Beschriftungen und Nummern anderer Objekte derselben Quelle wäre eine Möglichkeit der Auswertung und überhaupt eines systematischen Ansatzes gegeben, wie auch das Abprüfen von NS-Auktionskatalogen und -Verkaufslisten. Der dadurch aber entstehende Mehraufwand war innerhalb der Projektzeit nicht mehr zu bewältigen. Hier läge, von den 11 Gemälden ausgehend, noch zukünftiger Bedarf weiterer, an das bewilligte Projektjahr anknüpfender Forschung.

 

Auflistung der für das Projekt relevanten handelnden historischen Personen und Institutionen

Karl Bialucha (1884–1961) Biologielehrer aus Oppeln (Schlesien), Botaniker und ehrenamtlicher Leiter der Lübbener Museumssammlung, 1950 als sog. Naturkundliches Kabinett wiedereröffnet. Bialuchas systematische Objektkatalogisierung und Zugangsdokumentation setzte erst 1955 ein und bestand durchgängig nur bis 1958. Die folgenden Jahre bis zu seinem Tod 1961 waren durch lange Krankheitsphasen gekennzeichnet. Nach seiner Amtszeit wurde das Lübbener Museum einzig durch einen Hausmeister offengehalten; nach dessen Pensionierung 1969 blieb die städtische Sammlung verwaist.

Albert Bock (1870–1943) aus Luckau gebürtig, Kaufmann in Berlin. Stadtverordneter, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, des DRKs und der Synagogengemeinde, sowie Besitzer zweier Konfektionshäuser in Lübben: Logenstraße 13 und Hauptstraße 46. Seine geschäftliche Situation wurde vor allem nach dem Boykottbeginn 1933 derart prekär, dass er sein gesamtes Warenlager und selbst die Einrichtung zu Schleuderpreisen verkaufen musste. Seine Ehefrau Elise Bock starb daraufhin 1935. Der Witwer Albert Bock wurde im Oktober 1942 gänzlich enteignet und im Dezember 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert; dort kam er am 28. Februar 1943 ums Leben. – Die mit der Provenienz „Bock“ bezeichneten archäologischen Stücke im Lübbener Museum sind nicht aus seinem Vorbesitz, sondern durch Angehörige des Tischlers Max Bock (s.d.) eingeliefert worden.

Max Bock (1900–1945) Sohn des Tischlermeisters Paul Bock. Er kam am 04. Februar 1945 als Unteroffizier der Wehrmacht bei Kämpfen in Crossen (Oder) ums Leben. Alle mit der Herkunftsbezeichnung „Nachlaß Bock“, „Sammlung Bock“ oder „Frau/Witwe Bock“ bezeichneten Objekte des Lübbener Bestands, zumeist ur- und frühgeschichtliche Fundsachen, stammen aus seinem Haushalt in der Kirchstraße 31. Sie rühren nicht, wie noch bei Projektbeginn angenommen, von Familienangehörigen des jüdischen Geschäftsinhabers Albert Bock (s.d.) her. – Max Bock aus Lübben ist nicht zu verwechseln mit dem namensgleichen Oppelner Heeresangehörigen, der bis 1939 General der Infanterie-Division 11 und seitdem stellvertretender kommandierender General und Befehlshaber des Wehrkreises XX (Wehrersatzbezirk Danzig) gewesen ist. Dieser geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft und starb dort am 12. November 1945.

Dr. Gertrud Haupt (1887 od. 1890–1955) geboren in Lübben als Emilie Gertrud Haupt in der Pflaumenstraße 7, ihr Vater war Lehrer. Sie selbst war Leiterin des Kreiskulturamtes (der „Abt. Kunst und Literatur im Dezernat Volksbildung der Kreisverwaltung Lübben“ bzw. „Abteilungsleiterin für Kunst- und Kulturangelegenheiten des Kreises Lübben“) von 1945 bis 1953, wohnhaft in der Treppendorfer Straße 1. Kurz darauf wurde sie ‚republikflüchtig‘. Sie starb 1955 als Lehrerin im Ruhestand nach einem Unfall in Nienburg (Weser). Durch ihre Initiative und Kenntnis kamen etliche Fundsachen aus den Trümmern der Stadt oder aus Räumen der Stadtverwaltung als Bergungsgut in die Museumssammlung. In bisher keinem einzigen dieser Fälle sind – von der Einlieferung abgesehen – genaue Provenienzketten bekannt. Ihre Personalakte ist weder im Brandenburgischen Landeshauptarchiv noch im Kreisarchiv Dahme-Spreewald vorhanden.

Dr. phil. Oskar Karpa (1899–1963) Berliner Landesoberverwaltungsrat und zunächst Leiter des Rings der Verbände deutscher Heimatmuseen. Er war seit 01.05.1933 NSDAP-Mitglied, seit 23.11.1936 Museumspfleger für die Provinz Brandenburg (s. Georg Mirow), damit fiel in seinen Pfleg­schaftsbereich auch die Städtische Altertümersammlung der Stadt Lübben. Zusätzlich war er ab 15.05.1939 Sachverständiger für die Kontrolle des Kunstgutes bei jüdischer Auswanderung, ab 22.07.1941 einer der Sachverständigen für die Verwertung von Schmuck- und Kunstgegenständen aus jüdischem Besitz und ebenfalls ab 1941 Gauarchivar der NSDAP Mark Brandenburg. Mit Umzug der brandenburgischen Provinzialverwaltung befand sich sein Dienstsitz ab September 1939 in Potsdam. Seine Nachkriegskarriere begann er 1949 als Ministerialreferent im Niedersächsischen Kultusministerium. Er wurde 1952 Landeskonservator von Niedersachsen.

Georg Mirow (1880–1954) Zeichenlehrer, Museumsleiter in Müncheberg und Lebus, ab 1912 Geschäftsführer der Vereinigung Brandenburgischer Heimatmuseen, seit 1920 Redakteur der „Brandenburgischen Museumsblätter“, wobei er diese Aufgabe 1933 nach seiner Entfernung aus allen Ämtern durch die Nationalsozialisten (wegen SPD-Parteizugehörigkeit) freiwillig niederlegte und sich weigerte, in die NSDAP einzutreten. Dennoch wurde er 1936 stellvertretender Museumspfleger für die Provinz Brandenburg (s. Oskar Karpa) und ab 1944 Leiter des Amtes für Vor- und Frühgeschichte. In seinem heute über mehrere Archive versprengten wissenschaftlichen Nachlass befanden sich Fotoaufnahmen, die für die Landesbildstelle der Provinzialverwaltung ab 1920, für systematische Teil-Inventarisierungen von Museumsgut sowie für den „Gesamtkatalog der Brandenburgischen Heimatmuseen“ ab 1942 in allen Museen der Provinz entstanden: Bis 06/1944 wurde der Lübbener Museumsbestand unter Anleitung Georg Mirows systematisch katalogisiert und fotodokumentiert. Gemeinsam mit Oskar Karpa koordinierte er bis 1945 auch die Luftschutz-Sicherungsmaßnahmen der Brandenburgischen Heimatmuseen.

Prof. Dr. Paul Richter (1861–1941) Gymnasiallehrer bis 1926, Chronist, Heimatforscher und Museumsleiter. Er hatte 1905 gemeinsam mit dem Realschul-Professor Dr. Ernst Fischer das Lübbener Heimatmuseum gegründet, eines der ersten in der Niederlausitz. Zugleich war er Meister vom Stuhl der Lübbener Freimaurerloge „Wilhelm zur Wahrheit und Brudertreue“ bis zu ihrer erzwungenen Selbstauflösung 1934. Er hinterließ genaue Schilderungen über die Besetzung des Logenhauses durch die SA und über Vernichtung sowie Beschlagnahme von Logenbesitz. Das Amt des Museumsleiters hatte er durchgängig von 1905 bis zu seinem Tode 1941 inne.

Adolph Wilhelmy (1856–1930) Kaufmann, und seit 1902 Eigentümer eines Herrenkonfektions-Geschäftes in Lübben. Er starb, noch vor der nationalsozialistischen Machtübernahme, 1930 in Berlin. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Willy Wilhelmy (1885–1960), der mit Familienangehörigen nach England emigrieren konnte.

Wilhelm Wolff (1849–1937) Kaufmann in Lübben, zugleich über 50 Jahre lang Synagogenvorsteher. Er besaß sein Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße 16 in Lübben. Seine erste Ehefrau Frieda geb. Schneider starb 1890, seine zweite Ehefrau Johanna geb. Pinner arbeitete mit im Geschäft. Sein 1875 gegründeter Stoffwarenladen war von den ‚Judenboykotten‘ betroffen, sodass sich die Eheleute 1936 entschlossen, nach Berlin ins Logenheim (gegründet 1921 vom jüdischen B‘nai-B‘rith-Orden) in der Langen Straße umzuziehen; dort starb Wilhelm Wolff am 11.05.1937 gebrochen. Seinem Bruder und seinen Kindern gelang die Emigration. Seine Frau Johanna jedoch wurde 83jährig nach Theresienstadt deportiert, wo sie nach nur zwei Wochen am 31.08.1942 verstarb.

 

Transparenz

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit umfasste bisher die folgenden Beiträge über den durchgeführten Erstcheck am Lübbener Museum, aus dem heraus die langfristige Forschung entstanden war:

  • Feature zur aktuellen Provenienzforschung in Brandenburg, in der Reihe Zeitfragen (Deutschlandradio Kultur vom 24.06.2015, von Maurice Wojach)
  • Artikel „Die Kunst-Detektive“ (MAZ vom 11./12.04.2015, von Maurice Wojach)

Als ein direkt aus der Projektförderung hervorgegangener Text ist der Aufsatz zur Lübbener Freimaurerei (in Verbindung mit dem verdächtigen wohl freimaurerischen Objekt aus Schloss Neuhaus, Museumsleiter Dr. Richter, der Besetzung des Logenhauses durch eine SA-Abordnung und der Logen-Liquidation 1934) zu nennen, der voraussichtlich in den Beiträgen aus dem Schloss Lübben/Niederlausitz veröffentlicht wird.

© Stadt- und Regionalmuseum im Schloss Lübben, Mai 2017