Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Modellprojekt: Identifizierung von NS-Raubgut in technikhistorischen Sammlungen

Zuwendungsempfänger Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin Bundesland Berlin Website https://sdtb.de/ Ansprechpartner
  • Peter Schwirkmann
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionProjektleiter
    Telefon: 030 902 54 157
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilschwirkmann@sdtb.de
  • Elisabeth Weber
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionProjektbearbeiterin
    Telefon: 030 902 54 455
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilweber@sdtb.de
  • Peter Prölß
    Projektbericht_Ansprechpartner_FunktionProjektbearbeiter
    Telefon: 030 902 54 457
    Projektbericht_Ansprechpartner_EMAilproelss@sdtb.de
Projekttyp Langfristiges Projekt zur systematischen Prüfung von Sammlungsbeständen Projektlaufzeit
  1. Mai 2019 bis Mai 2020

Beschreibung

Inwiefern NS-verfolgungsbedingt entzogenes technisches Kulturgut, aber auch Bücher, Drucke und Archivmaterialien Eingang in die Sammlungen des Deutschen Technikmuseums fanden, überprüft das seit Mai 2019 geförderte und auf ein Jahr angelegte Modellprojekt „Identifizierung von NS-Raubgut in technikhistorischen Sammlungen“. Dieses Projekt schließt an eine von der Stiftung im Jahr 2018 in Auftrag gegebene Untersuchung hinsichtlich der Herkunft von PKWs, Motorrädern, Lastkraftwagen und Bussen an.

Das laufende Modellprojekt will eine Strategie entwickeln, mithilfe derer Technikmuseen sinnvoll und effizient an die systematische Identifizierung von NS-Raubgut herangehen können. Zu diesem Zweck werden zunächst die Wege der Sammlungen ins Museum rekonstruiert.

Das Deutsche Technikmuseum, das 1982 gegründet wurde, baut auf den Sammlungen von drei Vorläufermuseen auf: dem Verkehrs- und Baumuseum, dem Institut und Museum für Meereskunde sowie der Deutschen Luftfahrt-Sammlung. Ergänzt wurden seine Bestände durch Schenkungen und Ankäufe, die zunächst durch den 1960 gegründeten Förderverein des Deutschen Technikmuseums und seit 1982 durch das Museum selbst getätigt wurden.
Mittlerweile weist die Datenbank des Museums rund 70.000 Objekte aus, von denen 16.500 vor 1945 hergestellt wurden. Diese sollen stichprobenartig auf einen NSverfolgungsbedingten Entzug geprüft werden.

Die Ergebnisse des Projekts werden der interessierten Öffentlichkeit auf der Website der Stiftung sowie anderen Kanälen und auch im Rahmen einer Fachtagung vorgestellt werden.

© Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Juni 2019