Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datum 02.08.2021

"Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet

Um die Bekämpfung des Handels mit geraubten und illegal eingeführten Kulturgütern voranzutreiben, gibt es nun das „Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland – NEXUD“. Es bündelt wissenschaftliche Kompetenzen an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und kulturgutbewahrenden Institutionen – damit erhalten Bundes- und Landesbehörden systematisierten Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, um antikes oder archäologisches Kulturgut zu identifizieren. Mehr erfahren: "Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet …

Inventarbücher Städel Museum Archiv, Frankfurt am Main (verweist auf: "Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet)
Datum 14.09.2021 18:00 Uhr

Decolonizing Worlds: Raub-Beute-Kunst. Eine Veranstaltung mit Bénédicte Savoy, Nana Oforiatta Ayim und Götz Aly

Über den aktuellen Stand des politischen und institutionellen Umgangs mit kolonialer Beutekunst sprechen Götz Aly (Historiker, Autor des Bestsellers »Das Prachtboot«), Bénédicte Savoy (live zugeschaltet, Kunsthistorikerin und Mitherausgeberin des Bildatlas zu Kunstraub und Kulturerbe »Beute«) und Nana Oforiatta Ayim (Schriftstellerin und Kunsthistorikerin, Kuratorin des ersten Pavillon Ghanas für die Biennale von Venedig 2019). Mehr erfahren: Decolonizing Worlds: Raub-Beute-Kunst. Eine Veranstaltung mit Bénédicte Savoy, Nana Oforiatta Ayim und Götz Aly …

Milchkännchen und Tasse, Zinn, versilbert, ca. 1920.  (verweist auf: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever)
Datum September 2018

Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever

Seit 2015 untersucht das Schlossmuseum Jever seine kulturhistorische Sammlung systematisch auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Objekte. Im Zuge der Heimatbewegung der 1920er Jahre wurde die Sammlung mit einem regionalen Schwerpunkt aufgebaut. Dieser Umstand sowie das als „Judenakten“ bezeichnete, aufgefundene Archivgut und die mutmaßlich nach den Novemberpogromen 1938 ins Haus gelangten Judaica ließen eine Untersuchung der Institutions- und Regionalgeschichte notwendig erscheinen. Ergänzt werden die Recherchen um Zeitzeugenbefragungen in Jever. Das Schlossmuseum Jever beteiligt sich neben weiteren Museen im Nordwesten auch an der Initiative Sondersammlung für belastetes Kunst- und Kulturgut in Privatbesitz: Privatpersonen in der Region können verdächtige Objekte aus ihrem Besitz freiwillig und bei Bedarf auch anonym als Leihgabe an die kooperierenden Museen abgeben, die sie treuhänderisch verwahren und als Fundmeldung an die Lost Art Datenbank melden. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever …

Tagungsband "Terezín Declaration– Ten Years Later" (verweist auf: The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later")

The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later"

Das Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims hat anlässlich der 7. internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later" einen Tagungsband veröffentlicht. Mehr erfahren: The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later" …