Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datum 23.10.2018

1. Januar 2019: Nächste Antragsfrist für Projekte Provenienzforschung

Die nächste Antragsfrist für langfristige Forschungsprojekte endet am 1. Januar 2019. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig. Neben öffentlichen Einrichtungen sind auch privat getragene Einrichtungen (z.B. Museen, Archive, Vereine, Unternehmenssammlungen) und Privatpersonen in Deutschland antragsberechtigt. Mehr erfahren: 1. Januar 2019: Nächste Antragsfrist für Projekte Provenienzforschung …

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: 1. Januar 2019: Nächste Antragsfrist für Projekte Provenienzforschung)
Datum 24.10.2018

Erste Fachtagung der "Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK)"

Die „Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK)“ veranstaltet am 24. Oktober 2018 ihre erste Fachtagung mit Vorträgen zur Provenienzforschung und juristischen Themen. Ins Leben gerufen wurde die FPK von den an der Universität Bonn eingerichteten neuen Professuren: Während die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zwei Professuren (Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart (19.–21. Jh.) mit Schwerpunkt Provenienzforschung / Geschichte des Sammelns, Professur für Bürgerliches Recht, Kunst- und Kulturgutschutzrecht) stiftete, schuf die Universität zusätzlich eine Juniorprofessur für kunsthistorische Provenienzforschung. Mehr erfahren: Erste Fachtagung der "Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK)" …

Milchkännchen und Tasse, Zinn, versilbert, ca. 1920.  (verweist auf: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever)
Datum September 2018

Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever

Seit 2015 untersucht das Schlossmuseum Jever seine kulturhistorische Sammlung systematisch auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Objekte. Im Zuge der Heimatbewegung der 1920er Jahre wurde die Sammlung mit einem regionalen Schwerpunkt aufgebaut. Dieser Umstand sowie das als „Judenakten“ bezeichnete, aufgefundene Archivgut und die mutmaßlich nach den Novemberpogromen 1938 ins Haus gelangten Judaica ließen eine Untersuchung der Institutions- und Regionalgeschichte notwendig erscheinen. Ergänzt werden die Recherchen um Zeitzeugenbefragungen in Jever. Das Schlossmuseum Jever beteiligt sich neben weiteren Museen im Nordwesten auch an der Initiative Sondersammlung für belastetes Kunst- und Kulturgut in Privatbesitz: Privatpersonen in der Region können verdächtige Objekte aus ihrem Besitz freiwillig und bei Bedarf auch anonym als Leihgabe an die kooperierenden Museen abgeben, die sie treuhänderisch verwahren und als Fundmeldung an die Lost Art Datenbank melden. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever …

Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte (verweist auf: Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte)

Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte

Die Online-Publikation „Handbuch zur Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte“ bietet Unterstützung beim Aufspüren von gestohlenen oder verlorenen Judaika Objekten, deren Spur sich während des 20. Jahrhunderts und vor allem im Kontext des zweiten Weltkriegs verliert. Mehr erfahren: Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte …