Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datum 25.11.2021

Hamburger SUB restituiert gemeinsam mit der ZB Recht NS-Raubgut an die Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky hat am 17. November 2021 zusammen mit der Zentralbibliothek Recht mehr als 100 Bücher, Briefe und Materialien zu Otto von Bismarck an die Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. restituiert. Die Bücher wurden im Zuge der Recherchen ausfindig gemacht, deren Grundlagenforschung vor einigen Jahren von der Koordinierungsstelle Magdeburg gefördert wurde. Bei der Übergabe der Sammlung wurde die Geschichte der ursprünglich in Aumühle ansässigen „Bismarck-Bücherei Specht“ nachgezeichnet. Sie war 1927 an den SPD-eigenen Auer-Verlag verkauft worden  und gelangte zur Zeit des Nationalsozialismus als Raubgut in den Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek. Mehr erfahren: Hamburger SUB restituiert gemeinsam mit der ZB Recht NS-Raubgut an die Friedrich-Ebert-Stiftung …

Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek restituiert gemeinsam mit der Zentralbibliothek Recht NS-Raubgut an die Friedrich-Ebert-Stiftung (verweist auf: Hamburger SUB restituiert gemeinsam mit der ZB Recht NS-Raubgut an die Friedrich-Ebert-Stiftung)
Datum 30.11.2021 10:30 Uhr

Online-Veranstaltung in der Reihe "Making Museums Matter": "Sociomuseology – Museen machen Gesellschaftspolitik!"

Was ist Sociomuseology? Was sind ihre Möglichkeiten? Wo und wie hat sich diese museologische Richtung entwickelt? Würzburger Studierende diskutieren mit Prof. Dr. Mario Moutinho und Moana Souto MA (Universidade Lusófona de Humanidades e Tecnologias, Lissabon), um zu verstehen, wie Museen Gesellschaftspolitik machen und eine Plattform für Aktivismus und Protest bieten. Mehr erfahren: Online-Veranstaltung in der Reihe "Making Museums Matter": "Sociomuseology – Museen machen Gesellschaftspolitik!" …

Milchkännchen und Tasse, Zinn, versilbert, ca. 1920.  (verweist auf: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever)
Datum September 2018

Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever

Seit 2015 untersucht das Schlossmuseum Jever seine kulturhistorische Sammlung systematisch auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Objekte. Im Zuge der Heimatbewegung der 1920er Jahre wurde die Sammlung mit einem regionalen Schwerpunkt aufgebaut. Dieser Umstand sowie das als „Judenakten“ bezeichnete, aufgefundene Archivgut und die mutmaßlich nach den Novemberpogromen 1938 ins Haus gelangten Judaica ließen eine Untersuchung der Institutions- und Regionalgeschichte notwendig erscheinen. Ergänzt werden die Recherchen um Zeitzeugenbefragungen in Jever. Das Schlossmuseum Jever beteiligt sich neben weiteren Museen im Nordwesten auch an der Initiative Sondersammlung für belastetes Kunst- und Kulturgut in Privatbesitz: Privatpersonen in der Region können verdächtige Objekte aus ihrem Besitz freiwillig und bei Bedarf auch anonym als Leihgabe an die kooperierenden Museen abgeben, die sie treuhänderisch verwahren und als Fundmeldung an die Lost Art Datenbank melden. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Schlossmuseum Jever …

Tagungsband "Terezín Declaration– Ten Years Later" (verweist auf: The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later")

The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later"

Das Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims hat anlässlich der 7. internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later" einen Tagungsband veröffentlicht. Mehr erfahren: The Documentation Centre for Property Transfers of Cultural Assets of WW II Victims: Tagungsband zur internationalen Konferenz "Terezín Declaration – Ten Years Later" …