Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datum 22.02.2018

NS-Raubkunst in Görlitzer Sammlungen

Die Görlitzer Sammlungen präsentieren vom 17.02.-11.11.2018 eindeutig als NS-Raubkunst identifizierte Kunstgegenstände aus ihren Beständen sowie Reproduktionen von bereits restituierten bzw. seit 1945 verschollenen Kunstwerken in einer Kabinettausstellung in der Galerie der Moderne. Die Ausstellung beruht auf Ergebnissen eines zweijährigen Provenienzforschungsprojektes, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen unterstützt wurde. Mehr erfahren: NS-Raubkunst in Görlitzer Sammlungen …

Sandstreuer in Gestalt eines Mönchs (verweist auf: NS-Raubkunst in Görlitzer Sammlungen)
Rückseite des Gemäldes Meleager und Atalante, Rubens-Werkstatt, 1643. Vom 1943 bis 1945 im Besitz von Hermann Göring, heute als Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland im Rheinischen Landesmuseum Bonn (verweist auf: Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Kunstwerke“: Modul 1 – Einführung in die Provenienzforschung)
Datum 22.03.2018

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Kunstwerke“: Modul 1 – Einführung in die Provenienzforschung

Im Rahmen des ersten Moduls der Weiterbildung führt Uwe Hartmann, Leiter des Fachbereichs Provenienzforschung beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, in die Provenienzforschung ein und spricht über faire und gerechte Lösungen im Sinne der Washingtoner Prinzipien. Sophie Leschik, Mitarbeiterin im Fachbereich Provenienzforschung, informiert über das Förderprogramm des Zentrums und gibt Hinweise für die Antragstellung. Dabei informiert sie auch über die Richtlinien für die Beantragung von Fördermitteln für Provenienzrecherche und gibt Hinweise für die Erstellung der Kurzbeschreibungen sowie der Zwischen- und Abschlussberichte. Mehr erfahren: Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Kunstwerke“: Modul 1 – Einführung in die Provenienzforschung …

Christus und Johannes, aus dem Adelhausen-Konvent in Freiburg im Breisgau, Oberrhein oder Bodensee, um 1350 (verweist auf: Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main)
Datum Januar 2018

Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main

Die Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt am Main untersucht die während der Zeit des Nationalsozialismus getätigten Erwerbungen mit der Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in einem dreijährigen Forschungsprojekt. Hervorzuheben ist insbesondere, dass das Haus die Ergebnisse der Forschung von Mai bis November 2017 in der Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933-1945)“ präsentierte und dafür auch innovative Vermittlungsangebote nutzte (siehe Digitorial des Liebieghauses unter http://provenienz.liebieghaus.de/de). Damit werden multimediale Einblicke in die ausgestellten Werke, die Hintergrundgeschichte der Objekte und enteigneten Sammler gegeben. Das Engagement des Liebieghauses, die eigenen Bestände auf ihre Herkunft zu untersuchen und die Ergebnisse der Forschung auf so transparente und vorbildliche Weise darzustellen, hat das Zentrum zum Anlass genommen, das Haus in einem Gespräch genauer zu befragen. Mehr erfahren: Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main …

Lynn Rother: Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935 (verweist auf: Lynn Rother: Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935)

Lynn Rother: Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935

Lynn Rother, Senior Provenance Specialist am Museum of Modern Art, New York, beschreibt erstmals aus kunst- und bankhistorischer Sicht den Geschäftsabschluss, mit dem das Land Preußen am 15. August 1935 zugunsten der Berliner Museen für die enorme Summe von 7,5 Millionen Reichsmark mehr als 4.000 Kunstwerke von der Dresdner Bank kaufte. Mehr erfahren: Lynn Rother: Kunst durch Kredit. Die Berliner Museen und ihre Erwerbungen von der Dresdner Bank 1935 …