Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datum 20.08.2018

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste baut zusätzlichen Schwerpunkt zu Kulturgut aus kolonialen Kontexten auf

Das Zentrum entwickelt derzeit, entsprechend einem Auftrag des Stiftungsrates, einen neuen Arbeitsschwerpunkt zu Kulturgut aus kolonialen Kontexten. Dieser neue Fachbereich wird – beginnend 2019 – vor allem Forschungsprojekte finanziell fördern, die zur Aufarbeitung der Provenienzen von Kulturgut aus kolonialen Kontexten in öffentlichen Einrichtungen in Deutschland dienen. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste baut zusätzlichen Schwerpunkt zu Kulturgut aus kolonialen Kontexten auf …

* (verweist auf: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste baut zusätzlichen Schwerpunkt zu Kulturgut aus kolonialen Kontexten auf)
Otto Dix, Die Malerin Lotte Prechner, 1924, Aquarell, 51 x 37,5 cm, Herzog Anton Ulrich Museum, Inv.-Nr. ZL 80/5755 (verweist auf: Tagung "Von Dexel bis Haubrich. Sammler und Sammlungen im Fokus der Provenienzforschung")
Datum 11.09.2018

Tagung "Von Dexel bis Haubrich. Sammler und Sammlungen im Fokus der Provenienzforschung"

Das Braunschweigische Landesmuseum, das Herzog Anton Ulrich-Museum und das Städtische Museum Braunschweig untersuchen seit 2016 ausgewählte Sammlungsbestände gemeinsam auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter. Ausgehend von dem Kooperationsprojekt „Sammlertum in Braunschweig: Provenienz und Raubkunst seit 1933“, welches vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird, findet am 11./12. September 2018 eine Tagung mit dem Titel "Von Dexel bis Haubrich. Sammler und Sammlungen im Fokus der Provenienzforschung" im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig statt. Dr. Uwe Hartmann, Fachbereichsleiter Provenienzforschung, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, spricht anlässlich der Tagung ein Grußwort. Mehr erfahren: Tagung "Von Dexel bis Haubrich. Sammler und Sammlungen im Fokus der Provenienzforschung" …

Studentin bei Objektdokumerntation, Anfang 1940er Jahre (verweist auf: Im Gespräch mit dem Museumsdorf Cloppenburg)
Datum Juni 2018

Im Gespräch mit dem Museumsdorf Cloppenburg

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste hat für das Format "Provenienzforschung erklärt" Christina Hemken interviewt, die Projektleiterin des Provenienzforschungsprojektes „Museumsdorf Cloppenburg während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft – Sammlungsgeschichte in ihrem institutionellen Kontext“ ist. Als eines der größten und ältesten Freilichtmuseen Deutschlands mit einer Sammlung zur Geschichte des ländlichen Raumes war das Museumsdorf Cloppenburg das erste seiner Art, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wurde. Neben der Überprüfung der Sammlung von historischen Alltagsgegenständen und Mobiliar stand die Institutionsgeschichte des Museumdorfes im Vordergrund. Das 1934 gegründete Museumsdorf geht auf frühere Aktivitäten im Sinne der Heimatbewegung zurück, wurde aber im Zuge des Nationalsozialismus maßgeblich aufgebaut. Da die Sammlungsaktivitäten in den 1930er und 1940er Jahren auf lokalpolitischer Ebene tatkräftig unterstützt wurden, war eine Untersuchung der Institutionsgeschichte geboten. Wie in anderen Museen des ehemaligen Gau Weser-Ems stand auch in Cloppenburg im Raum, ob sogenanntes „Hollandgut“ (in den besetzten Niederlanden beschlagnahmter Hausrat jüdischer Bürger) in die Bestände übernommen worden war. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Museumsdorf Cloppenburg …

Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte (verweist auf: Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte)

Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte

Die Online-Publikation „Handbuch zur Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte“ bietet Unterstützung beim Aufspüren von gestohlenen oder verlorenen Judaika Objekten, deren Spur sich während des 20. Jahrhunderts und vor allem im Kontext des zweiten Weltkriegs verliert. Mehr erfahren: Claims Conference,WJRO: Handbuch der Judaika Provenienzforschung: Zeremonialobjekte …