Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

*

Suchbegriff eingeben

Januar 2018

Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main

Die Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt am Main untersucht die während der Zeit des Nationalsozialismus getätigten Erwerbungen mit der Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in einem dreijährigen Forschungsprojekt. Hervorzuheben ist insbesondere, dass das Haus die Ergebnisse der Forschung von Mai bis November 2017 in der Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933-1945)“ präsentierte und dafür auch innovative Vermittlungsangebote nutzte (siehe Digitorial des Liebieghauses unter http://provenienz.liebieghaus.de/de). Damit werden multimediale Einblicke in die ausgestellten Werke, die Hintergrundgeschichte der Objekte und enteigneten Sammler gegeben. Das Engagement des Liebieghauses, die eigenen Bestände auf ihre Herkunft zu untersuchen und die Ergebnisse der Forschung auf so transparente und vorbildliche Weise darzustellen, hat das Zentrum zum Anlass genommen, das Haus in einem Gespräch genauer zu befragen. Mehr erfahren: Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main …

Christus und Johannes, aus dem Adelhausen-Konvent in Freiburg im Breisgau, Oberrhein oder Bodensee, um 1350 (verweist auf: Im Gespräch mit der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt am Main)
Dezember 2017

Im Gespräch mit dem Stadtmuseum Tübingen

Seit April 2015 unterstützt das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ein Projekt des Stadtmuseums Tübingen, mit dem die frühen Sammlungsankäufe und Schenkungen der 1940er und 1950er Jahre aufgearbeitet werden sollen. Noch im Frühjahr 2018 beginnt das Museum mit einem Projekt, mit dem die Ankäufe beim Kunst- und Buchhandel, auf Flohmärkten sowie von Tübinger Privatpersonen der 1960er bis zu den 1990er Jahre untersucht werden sollen. Erst im November 2017 hatte das Stadtmuseum Tübingen eine Goldwaage restituiert. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Stadtmuseum Tübingen …

Depot der Städtischen Sammlung Tübingen - Gemäldesammlung mit Dr. Andrea Richter  (verweist auf: Im Gespräch mit dem Stadtmuseum Tübingen)
November 2017

Im Gespräch mit dem Landesmuseum Mainz

Seit April 2016 unterstützt das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ein Projekt des Landesmuseums Mainz, mit dem die Herkunft und die vorherigen Besitzverhältnisse von zunächst 61 Gemälden und später auch die Provenienzen der Grafiken, Möbelstücke und des Kunsthandwerks aus jüdischem Besitz geklärt werden sollen. Das Landesmuseum hat seine Rechercheergebnisse bereits mehrfach in Vorträgen auch auf internationalen Tagungen vorgestellt. Die Projektergebnisse werden außerdem regelmäßig in Kurzführungen thematisiert und auch bei Führungen anlässlich des Internationalen Museumstags und bei der Mainzer Museumsnacht dem Publikum vermittelt. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Landesmuseum Mainz …

Blick ins Gemälde-Depot des Landesmuseums (verweist auf: Im Gespräch mit dem Landesmuseum Mainz)
Oktober 2017

Im Gespräch mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin

Am Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin wurde von 2013 bis 2016 mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste der Bestand der „Sammlung der Zeichnungen“ systematisch auf seine Provenienzen hin erforscht. Ziel war es, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut, insbesondere aus jüdischem Besitz, aufzufinden. Diese Sammlung von Zeichnungen, Aquarellen und Ölskizzen des überwiegend 19. sowie frühen 20. Jahrhunderts wurde 1878 mit einer Überweisung aus dem ehemaligen Königlichen Kupferstichkabinett als Abteilung der Nationalgalerie begründet. Sie befindet sich seit 1992 wieder am Kupferstichkabinett. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden für diese Sammlung rund 1.200 Werke erworben, die direkt aus Künstlerateliers, aus privatem Vorbesitz oder aus Kunsthandlungen sowie ab 1938 verstärkt aus Auktionen stammten. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin …

Kartei zur „Sammlung der Zeichnungen“, Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin. (verweist auf: Im Gespräch mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin)
September 2017

Im Gespräch mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist der erste Ansprechpartner für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, auch beim Thema Provenienzforschung. Die Landesstelle berät zum einen diejenigen Häuser, die personell und finanziell bereits in der Lage sind, Provenienzforschung alleine zu betreiben. Zum anderen sind die Projektmitarbeiterinnen vor Ort für die Museen zuständig und unterstützen sie bei der Erschließung der eigenen Geschäftsunterlagen und bei Archivrecherchen. Es geht vor allem darum, die Erwerbsumstände der spezifischen Sammlungsbestände zwischen 1933 und 1945 dokumentieren zu können. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert die Landesstelle mit bislang zwei Projekten. Ziel ist es, den Bedarf an weiterführender Provenienzforschung in den Einrichtungen zu klären und die Häuser in die Lage zu versetzen, eigenständig tätig zu werden. Sie können dann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung beim Zentrum stellen, falls sich ein Anfangsverdacht bestätigt. Mehr erfahren: Im Gespräch mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern …

Carolin Lange bei der Arbeit im Depot des Museums für Franken, Würzburg (verweist auf: Im Gespräch mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern)
August 2017

Im Gespräch mit dem Heimatmuseum Müllrose

Das Heimatmuseum Müllrose hat seine Bestände auf NS-Raubgut mit der Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in einem langfristigen Projekt erforscht. Es hat seine Projektergebnisse sowohl der allgemeinen als auch der Fachöffentlichkeit in Vorträgen, Medienbeiträgen und Führungen sehr transparent vermittelt und somit einen umfassenden Einblick in die Forschungsarbeiten gewährt. Das Museum wird das Thema Provenienzforschung zudem in eine Ausstellung, die in den nächsten Jahren angedacht ist, einfließen lassen. Diese vorbildliche Arbeit hat das Zentrum zum Anlass genommen, das Museum in einem Gespräch genauer zu befragen. Mehr erfahren: Im Gespräch mit dem Heimatmuseum Müllrose …

Heimatmuseum Müllrose (verweist auf: Im Gespräch mit dem Heimatmuseum Müllrose)