Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

25.09.2020 - 26.09.2020

Fachtagung: Sammlungsverluste der Museen im Zweiten Weltkrieg: Perspektiven aktueller Forschungen

Ort Stadtpfarrkirche, Müncheberg Veranstalter Museumsverband Brandenburg

Der brandenburgische Museumsverband hat sich vorgenommen, die Kriegsverluste märkischer Museen systematisch zu erforschen. Dazu verhilft eine während des Zweiten Weltkriegs angelegte und zu großen Teilen rekonstruierte Fotokartei mit Tausenden von Objektfotografien aus etwa 50 Museen der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg.Um dieses Vorhaben mit ähnlich gelagerten Forschungen zu vernetzen, lädt der brandenburgische Museumsverband Kolleginnen und Kollegen aus Museen in Berlin-Brandenburg, anderen Bundesländern sowie aus Polen zu einer überregionalen Fachtagung ein.

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30.09.2020

Online-Workshop: NS-Raubkunst: Neue interdisziplinäre Perspektiven in der Provenienzforschung und der Restitutionspraxis im deutsch-französischen Kontext

Aufbauend auf dem Workshop vom Februar 2019 laden die Commission pour l'indemnisation des victimes de spoliations CIVS (Berlin), das Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft (Bonn), das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (Magdeburg) und die Mission de recherche et de restitution des biens culturels spoliés de 1933 à 1945 - französisches Kulturministerium (Paris) zum zweiten Teil des Workshops: NS-Raubkunst: Neue interdisziplinäre Perspektiven ein. Corona-bedingt findet er über Zoom statt.Kunsthistoriker:innen, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler:innen sowie Soziolog:innen werden während der Veranstaltung unter anderem über die heutige Rolle der Provenienzforschung und der Restitutionspraxen diskutieren, als auch Fragen der Quellenerschließung und des Handels der NS-Raubkunst nachgehen. Ein Novum stellt die praktische Analyse der Restitution dar. Hierfür wird Emily Löffler gemeinsam mit Johannes von Lintig über Forschungsperspektiven und den Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich debattieren.Ein weiteres Highlight stellt der Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern:innen und Experten:innen verschiedener Disziplinen dar. Dieser könnte Ideen und Vorschläge bringen, über zukünftige Möglichkeiten von Provenienzforschung und Restitutionspraxen. Abgerundet wird der Workshop mit einem Festvortrag von der deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld, die entschieden zur Verfolgung und Aufklärung der NS-Verbrechen beigetragen hat.Der Workshop wird auf Deutsch und Französisch abgehalten (Simultanübersetzung durch einen Dolmetscherservice).Gilbert Lupfer, Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, wird ein Grußwort sprechen. Mehr erfahren: Online-Workshop: NS-Raubkunst: Neue interdisziplinäre Perspektiven in der Provenienzforschung und der Restitutionspraxis im deutsch-französischen Kontext …

01.10.2020

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Objekte“: Modul 1 – Einführung in die Provenienzforschung

Ort Berlin, Dresden Veranstalter Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin

Gilbert Lupfer, Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, spricht über die Aufgaben und Perspektiven des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste und Uwe Hartmann, Leiter des Fachbereichs Provenienzforschung beim Zentrum, wird zur Klärung des Begriffs „NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“ und zur Notwendigkeit der Provenienzforschung beitragen.

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05.10.2020

Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Katja Kaiser - Naturkundliche Objekte aus kolonialen Kontexten - Erste Ansätze für die Provenienzforschung zu den Sammlungen des Berliner Botanischen Gartens und Museums

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste lädt in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ein. Am Montag, dem 5. Oktober 2020, um 18 Uhr hält Katja Kaiser (ehem. Doktorandin am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin) einen Vortrag zum Thema: „Naturkundliche Objekte aus kolonialen Kontexten - Erste Ansätze für die Provenienzforschung zu den Sammlungen des Berliner Botanischen Gartens und Museums“. Die Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie als Videokonferenz statt. Mehr erfahren: Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Katja Kaiser - Naturkundliche Objekte aus kolonialen Kontexten - Erste Ansätze für die Provenienzforschung zu den Sammlungen des Berliner Botanischen Gartens und Museums …

08.10.2020 - 09.10.2020

Digitale Konferenz: Die Museen und der französische Kunstmarkt während der deutschen Besatzung

Ort online Veranstalter Technische Universität Berlin

Ursprünglich als Veranstaltung in Berlin geplant, wird die Konferenz als Reaktion auf die Corona-Epidemie am 8./9. Oktober 2020 nun digital stattfinden. Ziel des Workshops ist es, die in den letzten Jahren im Rahmen der Provenienzforschung an deutschen, österreichischen, schweizer und französischen Museen sowie in sammlungs- und personengeschichtlichen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse zu Erwerbungen im besetzten Frankreich systematisch und transnational zusammenzutragen.

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09.11.2020

Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Nadine Bauer - "Eine wirkliche Nutznießerin der Nazis" - Verortung der Kunsthändlerin Maria Dietrich

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste lädt in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ein. Am Montag, dem 9. November 2020, um 18 Uhr hält Nadine Bauer (Provenienzforscherin) einen Vortrag zum Thema: „'Eine wirkliche Nutznießerin der Nazis' - Verortung der Kunsthändlerin Maria Dietrich“. Die Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie als Videokonferenz statt. Mehr erfahren: Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Nadine Bauer - "Eine wirkliche Nutznießerin der Nazis" - Verortung der Kunsthändlerin Maria Dietrich …

26.11.2020

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Objekte“: Modul 3 – Recherchestrategien und Dokumentation

Ort Berlin, Dresden Veranstalter Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin

Mathias Deinert, wissenschaftlicher Referent im Fachbereich Provenienzforschung beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, referiert über Kulturgutentziehungen in SBZ und DDR und Cathleen Tasler, ebenfalls Fachbereich Provenienzforschung beim Zentrum, spricht über die Fördermöglichkeiten des Zentrums für Provenienzforschung zu NS-Raubgut und den Ablauf der Antragsstellung.

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29.11.2020 - 30.11.2020

Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste zum Kulturgutentzug in der DDR

Jedes Jahr im Spätherbst veranstaltet das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste seine Herbstkonferenz. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird sich das Zentrum in diesem Jahr thematisch dem Kulturgutentzug in der DDR widmen. Mit den Konferenzbeiträgen möchten wir vor allem den Blick auf den Binnen- und Außenhandel der DDR mit Kunst und Antiquitäten richten sowie dessen Wechselwirkung mit der staatlichen Museumspolitik. Mehr erfahren: Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste zum Kulturgutentzug in der DDR …

10.12.2020

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Objekte“: Modul 4 – Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten

Ort Berlin, Dresden Veranstalter Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin

Larissa Förster: Kontext und Genese der Debatte über die koloniale Provenienz musealer Sammlungen Jan Hüsgen: Herausforderungen für die Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Quellenproblematik und RecherchemöglichkeitenSarah Fründt: Menschliche Überreste – ein ganz normales Aufgabengebiet der Provenienzforschung?Larissa Förster und Uwe HartmannWiedergutmachung? Rückgabe, Restitution und Repatriierung in Bezug auf verschiedene historische Unrechtskontexte

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14.12.2020

Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Julia Binter, Christine Howald, Kristin Weber-Sinn, Ilja Labischinski - Ein Jahr postkoloniale Provenienzforschung in Dahlem - Herausforderungen und Potentiale

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste lädt in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ein. Am Montag, dem 14. Dezemberr 2020, um 18 Uhr halten Julia Binter, Christine Howald, Kristin Weber-Sinn und Ilja Labischinski (Provenienzforschung Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst Zentralarchiv, Staatliche Museen zu Berlin) einen Vortrag zum Thema: „Ein Jahr postkoloniale Provenienzforschung in Dahlem -
Herausforderungen und Potentiale“. Die Veranstaltung findet aufgrund der Corona-Pandemie als Videokonferenz statt. Mehr erfahren: Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Julia Binter, Christine Howald, Kristin Weber-Sinn, Ilja Labischinski - Ein Jahr postkoloniale Provenienzforschung in Dahlem - Herausforderungen und Potentiale …