Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Lost Art-Datenbank

Die Lost Art-Da­ten­bank, die vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te be­trie­ben wird, er­fasst Kul­tur­gü­ter, die in­fol­ge der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ge­walt­herr­schaft und der Er­eig­nis­se des Zwei­ten Welt­kriegs ver­bracht, ver­la­gert oder – ins­be­son­de­re ih­ren jü­di­schen Ei­gen­tü­mern – ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­gen wur­den. Grund­la­gen sind die 1998 ver­ab­schie­de­ten Wa­shing­to­ner Prin­zi­pi­en, zu de­ren Um­set­zung sich Deutsch­land im Sin­ne sei­ner his­to­ri­schen und mo­ra­li­schen Selbst­ver­pflich­tung be­kannt hat (Ge­mein­sa­me Er­klä­rung, 1999). So­fern Sie ei­ne Such- oder Fund­mel­dung in der Lost Art-Da­ten­bank ver­öf­fent­li­chen wol­len, schrei­ben Sie uns ei­ne E-Mail an lostart@kulturgutverluste.de.

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Online-Portal, „Modul Forschungsergebnisse“

Hier stellt das Zen­trum die Er­geb­nis­se der seit 2008 aus öf­fent­li­chen Mit­teln ge­för­der­ten Pro­jek­te zur Ver­fü­gung, mit de­nen deut­sche Ein­rich­tun­gen – ins­be­son­de­re Mu­se­en, Bi­blio­the­ken und Ar­chi­ve – Pro­ve­ni­enz­for­schung zu NS-Raub­gut durch­ge­führt ha­ben. Die­se wer­den in Form der Pro­jekt-Ab­schluss­be­rich­te so­wie in Form von nach fach­li­chen Kri­te­ri­en ge­ord­ne­ten Ex­cel-Ta­bel­len be­reit­ge­stellt.
Der On­line-Zu­gang ist aus da­ten­schutz­recht­li­chen Grün­den auf Nut­ze­rin­nen und Nut­zer mit ei­nem be­rech­tig­ten In­ter­es­se be­schränkt. Die­ses be­steht bei Op­fern des NS-Kul­tur­gu­traubs, de­ren Nach­kom­men und Ver­tre­tern so­wie bei Pro­ve­ni­enz­for­schern und Wis­sen­schaft­lern; im Üb­ri­gen er­folgt ei­ne Ent­schei­dung im Ein­zel­fall. Die Be­rech­ti­gung wird vom Zen­trum ge­prüft, das auch den Zu­gang er­teilt.
Die Be­reit­stel­lung der For­schungs­er­geb­nis­se ist der ers­te Schritt auf dem Weg zu ei­ner wei­ter­ge­hen­den und ver­netz­ten For­schungs­da­ten­bank des Zen­trums.

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