Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2018

Arbeitsergebnisse

Po­si­tio­nen im Pro­jekt Pro­ven­ienz­re­cher­che Gur­litt

1039

Noch nicht ab­ge­schlos­se­ne Po­si­tio­nen

Ab­ge­schlos­se­ne Po­si­tio­nen

Ver­dachts­grup­pe sog. "Ent­ar­te­te Kunst" zur Be­ar­bei­tung durch das Kunst­mu­se­um Bern
130594315

Vor­be­rei­tung für Re­view und Schluss-ab­nah­me

For­schungs-be­rich­te im Re­view

Ka­te­go­rie rot

Ka­te­go­rie gelb

Ka­te­go­rie grün

Wer­ke oh­ne Re­view

Ver­dachts­grup­pe sog. "Ent­ar­te­te Kunst" zur Be­ar­bei­tung durch das Kunst­mu­se­um Bern
478315252642315

Er­läu­te­rung zu „Wer­ke oh­ne Re­view“:

22 Po­si­tio­nen er­wie­sen sich als un­be­las­tet hin­sicht­lich ei­nes ver­fol­gungs­be­ding­ten Ent­zugs, weil es sich um Ar­bei­ten han­delt, die 1937 im Zu­ge der „Ak­ti­on Ent­ar­te­te Kunst“ aus öf­fent­li­chen Mu­se­en si­cher­ge­stellt wur­den und vor der Macht­über­nah­me der Na­tio­nal­so­zia­lis­ten dort­hin ge­langt wa­ren. Für die­se Werk­grup­pe wur­de kein Re­view-Ver­fah­ren durch­ge­führt, ein sol­ches ent­fällt eben­falls für 2 Ar­bei­ten, die als „Mas­sen­wa­re“ gel­ten. Die­se kön­nen man­gels jeg­li­chen Pro­ve­ni­enz­hin­wei­ses kei­nem Vor­be­sit­zer zu­ge­ord­net wer­den. 18 Wer­ke wer­den dem Fa­mi­li­en­be­stand* zu­ge­ord­net. Ein NS-ver­fol­gungs­be­ding­ter Ent­zug kann für die­se Wer­ke eben­falls aus­ge­schlos­sen wer­den.

*Der Fa­mi­li­en­be­stand sind Wer­ke, die der Fa­mi­lie Gur­litt zu­ge­ord­net wer­den, weil sie ent­we­der erst nach 1945 ent­stan­den sind, von Fa­mi­li­en­mit­glie­dern ge­schaf­fen wur­den oder sich we­gen per­sön­li­cher Wid­mun­gen di­rekt zu­ord­nen las­sen.

De­fi­ni­ti­on der Ka­te­go­ri­en:

Rot: Ein Werk ist er­wie­se­ner­ma­ßen oder mit ho­her Wahr­schein­lich­keit NS-Raub­kunst.

Gelb: Die Pro­ve­ni­enz ist für den Zeit­raum zwi­schen 1933 und 1945 nicht ein­deu­tig ge­klärt, es be­ste­hen Pro­ve­ni­enz­lücken.

Grün: Ein Werk ist er­wie­se­ner­ma­ßen oder mit ho­her Wahr­schein­lich­keit kei­ne NS-Raub­kunst.