Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Informationen zu Ansprechpartnern für Restitutionsansprüche und Hinweise zu benötigten Unterlagen im Falle einer möglichen Restitution

An­sprech­part­ner für Re­sti­tu­ti­ons­an­sprü­che

Ent­spre­chend der Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Me­di­en), dem Frei­staat Bay­ern und der Stif­tung Kunst­mu­se­um Bern vom 24. No­vem­ber 2014 ist das Pro­jekt „Pro­ven­ienz­re­cher­che Gur­litt“ bis zum Ab­schluss sei­ner Ar­bei­ten An­sprech­part­ner für An­fra­gen zu dem von ihm un­ter­such­ten Be­stand. Ab dem Zeit­punkt des Ab­schlus­ses der Ar­beit des Pro­jekts zu ei­nem Werk durch Vor­la­ge ei­nes Pro­ve­ni­enz­be­rich­tes ist An­sprech­part­ner für Re­sti­tu­ti­ons­an­sprü­che auf das je­wei­li­ge Werk die Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Me­di­en:

Die Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Me­di­en
Re­fe­rat K 42
Kul­tur­gut­ver­lus­te, Pro­ven­ienz­re­cher­che
Kö­the­ner Stra­ße  2
10963 Ber­lin
E-MailK47@bkm.bund.de

Hin­wei­se zu be­nö­tig­ten Un­ter­la­gen im Fal­le ei­ner mög­li­chen Re­sti­tu­ti­on

Für ei­ne Re­sti­tu­ti­on wer­den – aus recht­li­chen Grün­den, aber auch zum Schutz der Be­rech­tig­ten – fol­gen­de Un­ter­la­gen zum Nach­weis der er­for­der­li­chen Erb- und Ver­tre­tungs­be­rech­ti­gung be­nö­tigt:

  • ei­ne no­ta­ri­ell be­glau­big­te Ko­pie ei­nes ggf. vor­lie­gen­den Tes­ta­ments der Per­son, der das Werk NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­gen wur­de – bei aus­län­di­schem Tes­ta­ment mit Apo­stil­le und ein­schließ­lich ei­ner no­ta­ri­ell be­glau­big­ten Über­set­zung – oder ein ent­spre­chen­der Erb­schein bzw. – bei Ver­er­bung nach aus­län­di­schem Recht – ein Fremdrecht­s­erb­schein;
  • al­le not­wen­di­gen wei­te­ren Tes­ta­men­te in no­ta­ri­ell be­glau­big­ter Ko­pie – bei aus­län­di­schen Tes­ta­men­ten mit Apo­stil­le und ein­schließ­lich no­ta­ri­ell be­glau­big­ter Über­set­zun­gen – für al­le ver­stor­be­nen Rechts­nach­fol­ger nach die­ser Per­son oder ent­spre­chen­de Erb­schei­ne bzw. – bei Ver­er­bung nach aus­län­di­schem Recht – Fremdrecht­s­erb­schei­ne;
  • no­ta­ri­ell be­glau­big­te Ori­gi­nal­voll­mach­ten – bei aus­län­di­schen Be­glau­bi­gun­gen mit Apo­stil­le – al­ler sich aus den vor­ge­nann­ten Erbrechts­nach­wei­sen er­ge­ben­den Erb­be­rech­tig­ten, die den Ver­tre­ter des oder der An­spruch­stel­ler zur Vor­nah­me al­ler im Zu­sam­men­hang mit der Re­sti­tu­ti­on des je­wei­li­gen Wer­kes er­for­der­li­chen Hand­lun­gen und Er­klä­run­gen so­wie ggf. zur Ent­ge­gen­nah­me des Wer­kes be­rech­ti­gen.

Im Ein­zel­fall kön­nen wei­te­re Un­ter­la­gen er­for­der­lich sein.