Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datenbanken und Datensammlungen

Nachfolgend eine filterbare Liste aller Datenbanken, die bei der Suche nach NS-Verfolgten und möglichen Erben hilfreich sein können. Auch Objektdatenbanken, sofern sie (wie z.B. die Lost Art-Datenbank) personenbezogene Provenienzangaben bieten, sind zur Unterstützung der Personenrecherche hier mit ihrer Selbstbeschreibung oder einer kurzen Inhaltszusammenfassung aufgeführt.


Suchergebnisse

  • Tracing the Past e.V.

    Datenbank der Volkszählung vom 17. Mai 1939 zur jüdischen deutschen Bevölkerung.

  • Ancestry Information Operations Unlimited Company

    Das Portal Ancestry war lange auf englischsprachige Länder konzentriert. Inzwischen reichert es seine Datenbanken aber aber auch mit zahlreichen deutschen Geburts-, Heirats- und Sterberegistern an - so aus dem Bundesarchiv, aus Staatsarchiven (wie dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv), aus Landesarchiven (wie Berlin) oder Stadtarchiven (wie Dresden oder Magdeburg). Die Indexierung von Personennamen erstreckt sich auch auf Einzeldokumente internationaler Archive, z.B. den "Aufzeichnungen des Konzentrationslagers Dachau, 1945 / Miscellaneous Lists and Registers of German Concentration Camp Inmates, Originated or Collected by the International Tracing Service (Arolsen)" der Washington National Archives. Die Vollversion ist kostenpflichtig. Alle beteiligten Archive bieten an ihren Standorten kostenfreie Zugänge.

  • The Statue of Liberty-Ellis Island Foundation, Inc.

    Passagierlisten von mehr als 51 Mill. Immigranten, Schiffsgästen und Besatzungsmitgliedern, die bis 1957 in die USA über Ellis Island und den New Yorker Hafen einreisten. Eine einfache Namen- und Transportsuche ist beschränkungsfrei möglich. Für den Zugriff auf Datenblättter und Digitalisate ist eine (kostenfreie) Registrierung notwendig.

  • Avotaynu, Inc.

    Neben Anleitungen für jüdisch-genealogische Forschungen findet sich hier auch eine Metasuchmaschine zu jüdischen Familiennamen. Jedoch kann hier allein scharf und unscharf nach Nachnamen und deren Vorkommen in anderen Datenbanken gesucht werden.

  • The European Holocaust Research Infrastructure (EHRI)

    Das EHRI-Portal stellt den Zugang zu Archivmaterial zum Holocaust her, das sowohl in europäischen als auch in außereuropäischen Einrichtungen aufbewahrt wird. Auch finden sich hier Beschreibungen/Findmittel zu Holocaust-bezogenem Archivmaterial sowie einzelne EHRI-Länderberichte für die Zeit des 2. Weltkriegs (z.B. deutsche Besatzung) und zur dortigen Archivsituation dieser Quellen.

  • The National Archives & US Holocaust Memorial Museum, Washington DC, USA

    Through a partnership with the National Archives, Fold3 has scanned and indexed valuable records that help tell the story of the Holocaust - from Holocaust-era assets to death camp records to interrogation reports from the Nuremburg trials.

  • MyHeritage Ltd., Or Yehuda, ISR

    Ohne Registrierung lässt sich bei der Personensuche lediglich ein Teil der Daten ansehen.

  • Institut Terezínské iniciativy & Židovským muzeum, Prag, CZ

    Die Datenbank führt Namen und Schicksale deportierter Juden aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto auf. Zu einigen Personen werden auch digitalisierte Dokumente gezeigt.

  • Amutath Akevoth (DutchJewry.org)

    Listing all Jews from the Netherlands who suffered and died between 1940–1945.

  • ISTG™ Immigrant Ships Transcribers Guild

    Passagierlisten von Schiffen, die bis Mitte der 1960er Jahre hinein europäische Einwanderer nach Amerika oder nach Australien brachten. Auswanderer-Datenbanken können bei der Suche nach versprengten Familienangehörigen und Familienzweigen helfen, deren europäische Teile später von der NS-Verfolgung betroffen waren.

  • Amutath Akevoth (DutchJewry.org)

    Listing all Jews from the Netherlands who were deported and perished without graves.

  • JewishGen (An affiliate of the Museum of Jewish Heritage - A living memorial to the Holocaust)

    Das Portal JewishGen vereint verschiedene Datenbanken (http://www.jewishgen.org/databases/), darunter:
    o The JewishGen Family Finder (JGFF). Surnames and ancestral towns. Registrierung nötig: http://www.jewishgen.org/jgff/
    o The Family Tree of the Jewish People (FTJP). From family trees submitted by 6,000 Jewish genealogists worldwide. Registrierung nötig: http://www.jewishgen.org/gedcom/
    o The JewishGen Holocaust Database. Regarding Holocaust victims and survivors, from many sources. Registrierung nötig: http://www.jewishgen.org/databases/Holocaust/

  • Joods Historisch Museum / Joods Cultureel Kwartier, Ansterdam, NL

    Mit unterschiedlichem Datenumfang führt die Erinnerungsseite alle über 104.000 jüdischen Opfer auf, die in den Niederlanden ansässig waren und den Holocaust nicht überlebten.

  • Steinheim-Institut

    Das Steinheim-Institut erforscht Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum als deutsch-jüdische Geschichte von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Es bietet mit der Judaica-Suchmaschine eine datenbankübergreifende Recherche nach Personennamen mit deutsch-jüdischem Hintergrund.

  • Avotaynu, Inc.

    A database of 50,000 Holocaust-era Jewish names. The database comes from two sources. One is the list of unclaimed Swiss bank accounts released by the Swiss government. They are identified with a Code of "S". These names usually include the city and country where the account was opened. The second list comes from a collection at the Austrian State Archives in Vienna. They are identified with a Code of "A". The Austrian files include ALL assets, including possible Swiss bank accounts, as well as insurance policies and other holdings.

  • Yad Vashem - The World Holocaust Remembrance Center (Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust)

    Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer (The Central Database of Shoah Victims’ Names). Ausführliche Recherchemöglichkeit zu Holocaust-Opfern. Die Gedenkblätter ("testimonies") enthalten zum Teil Fotografien sowie Informationen zum Einsteller, wobei es sich oft um Familienmitglieder oder Freunde handelt.

  • U.S. Holocaust Memorial Museum

    Hier kann eine Opfer- und eine Dokumenten-Datenbank abgefragt werden, auch Suchanfragen über dieses Portal z.B. an den Internationalen Suchdienst (ITS) gesendet oder die vom Museum selbst recherchierten und zusammengestellten ID-Cards (https://www.ushmm.org/remember/id-cards) eingesehen werden. Vor allem die Hinweise auf Archive, in denen sich Materialien zu gesuchten Personen finden lassen, sind wertvoll.

  • American Jewish Joint Distribution Committee

    Die seit 1914 arbeitende US-Hilfsorganisation für jüdische Kriegs- und Staatswillkür-Opfer unterstützte während und nach dem 2. Weltkrieg jüdische Emigranten, Verschleppte und Staatentlose. An ihren beiden Standorten New York und Jerusalem beherbergt sie zusammengenommen fast 5.000 laufende Meter Aktenmaterial. Die das Aktenmaterial betreffende Namensuche erstreckt sich allein über 500.000 Einträge.