Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datenbanken und Datensammlungen

Nachfolgend eine filterbare Liste aller Datenbanken, die bei der Suche nach NS-Verfolgten und möglichen Erben hilfreich sein können. Auch Objektdatenbanken, sofern sie (wie z.B. die Lost Art-Datenbank) personenbezogene Provenienzangaben bieten, sind zur Unterstützung der Personenrecherche hier mit ihrer Selbstbeschreibung oder einer kurzen Inhaltszusammenfassung aufgeführt.


Suchergebnisse

  • Großes genealogisches Portal. Besonders das Linkverzeichnis "Internet für Ahnenforscher" und "Wichtige Archive" können für die Personensuche weiterführend sein.

  • Media Empire GmbH

    Mit einer Fernabfrage des genealogischen Portals kann über ausgesuchte Suchmaschinen und Datenbanken zu Namen mit Ortsbezügen kurzrecherchiert werden.

  • Anja Reuss

    Erinnerung an die jüdischen Männer, Frauen und Kinder, die am 14. November 1941 aus Berlin in das Ghetto Minsk deportiert wurden.

  • Stadtarchiv München

    Die Online-Version des Gedenkbuchs der Landeshauptstadt München wird laufend überarbeitet und aktualisiert. Sie enthält Kurzdossiers zu jüdischen Münchner Verfolgten, die zwischen 1933 und 1945 deportiert oder in den Tod getrieben wurden. Als Münchner werden hierbei alle Personen gezählt, die für mindestens 12 Monate in dieser Stadt gelebt haben.

  • Verein für Computergenealogie e.V.

    Namenssuche in den bisher digitalisierten historischen Adressbüchern deutscher und einiger anderer europäischer Städte.

  • Historisches Museum Bremerhaven

    Passagierlisten der deutschen Auswandererschiffe. Eine einfache Namensuche ist kostenfrei. Detaillierte Informationsblätter jedoch müssen kostenpflichtig angefordert werden. Auswanderer-Datenbanken können bei der Suche nach versprengten Familienangehörigen und Familienzweigen helfen, deren europäische Teile später von der NS-Verfolgung betroffen waren.

  • The European Holocaust Research Infrastructure (EHRI)

    Das EHRI-Portal stellt den Zugang zu Archivmaterial zum Holocaust her, das sowohl in europäischen als auch in außereuropäischen Einrichtungen aufbewahrt wird. Auch finden sich hier Beschreibungen/Findmittel zu Holocaust-bezogenem Archivmaterial sowie einzelne EHRI-Länderberichte für die Zeit des 2. Weltkriegs (z.B. deutsche Besatzung) und zur dortigen Archivsituation dieser Quellen.

  • Herbert Birett - Namensregister

    Etwa 90.000 Namen (Personen/Institutionen), Ausbürgerungs- und Beschlagnahmegründe, wie sie im "Reichsanzeiger" veröffentlicht waren. Online verfügbar ist das Gesamtnamensverzeichnis. Dennoch ist diese Liste nicht vollständig: So z.B. wurden nicht alle Personen, die aus Deutschland emigrierten, tatsächlich im Reichsanzeiger veröffentlicht. Bei einem Treffer im Register kann mit folgenden Werk Näheres (Lebensdaten, Orte usw.) zu den Namensträgern recherchiert werden: Michael Hepp (Hg.), Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933-45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1-3, München 1985-1988.

  • Bundesarchiv

    Datenbank des Bundes für die jüdischen Opfer der Verfolgung durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945.

  • Universität Wien

    Datenbank zu den über 2.700 vorwiegend jüdischen Angehörigen der Universität Wien (Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeiter), die im Jahr 1938, mit der Machtübernahme des Nationalsozialismus, entlassen und später vertrieben und/oder ermordet wurden, oder denen man in über 200 Fällen den akademischen Grad aberkannte.

  • FamilySearch - Family Trees

    Genealogisches Netzwerk der Mormonen, d.h. Familienstammbäume und Angaben zu Vorfahren, die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eingereicht haben. Es können online historische Genealogien durchsucht werden. Teil des Netzwerkes ist auch ein Zugang zum SSDI (Social Security Death Index), der alle US-Bürger mit Lebensdaten listet, die eine Sozialversicherung besaßen.

  • MyHeritage Ltd., Or Yehuda, ISR

    Ohne Registrierung lässt sich bei der Personensuche lediglich ein Teil der Daten ansehen.

  • Felix Gundacker u.a.

    Verschiedene Datenbanken von Historikern und Ahnenforschern. Nach einer Registrierung und Anmeldung lassen sich alle Datenbanken kostenfrei nutzen. Eine enfache Namensuche liefert Hinweise auf die Archive, in denen Material zur gesuchten Person vorhanden ist.

  • Herbert Birett - Liste des Jahres 1936

    Ausbürgerungs- und Beschlagnahmegründe, wie sie im "Reichsanzeiger" veröffentlicht waren. Online verfügbar ist die Liste des Jahres 1936. Bei einem Treffer im Namensregister kann mit folgenden Werk Näheres (Lebensdaten, Orte usw.) zu den Namensträgern recherchiert werden: Michael Hepp (Hg.), Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933-45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1-3, München 1985-1988.

  • Institut Terezínské iniciativy & Židovským muzeum, Prag, CZ

    Die Datenbank führt Namen und Schicksale deportierter Juden aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto auf. Zu einigen Personen werden auch digitalisierte Dokumente gezeigt.

  • IKG Wien - Abteilung für Restitutionsangelegenheiten

    Auf österreichische und besonders Wiener Bedürfnisse der Provenienzforschung abgestimmter Leitfaden, der besonders die Archivsituation für personenbezogene NS-Archivalien berücksichtigt, aber auch auf einige Nachkriegs-Archivalien (Antragsteller der Hilfs- und Abgeltungsfonds, Verlassenschaftsakten u.a.) hinweist.

  • Internationaler Suchdienst (International Tracing Service, ITS)

    Der Internationale Suchdienst (ITS) ermöglicht die Recherche in KZ-Unterlagen, Gefängnis-Akten, Ghetto-Akten, Gestapo-Akten, Polizeiakten und Emigrationslisten. Eine Online-Recherche ist derzeit jedoch nur teilweise möglich. Personen, die keine Familienangehörigen sind, müssen die Benutzerordnung akzeptieren und/oder eine Vollmacht vorlegen. Die Akten beim ITS sind oft auch querverweisend, so z.B. auf Aktenzeichen von Wiedergutmachungsverfahren. Der ITS bietet außerdem einen aktiven Suchdienst.

  • Steinheim-Institut

    Das Steinheim-Institut erforscht Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum als deutsch-jüdische Geschichte von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Es bietet mit der Judaica-Suchmaschine eine datenbankübergreifende Recherche nach Personennamen mit deutsch-jüdischem Hintergrund.

  • Humboldt-Universität (HU) Berlin

    "Die Datenbank fußt auf der Gesamtaufnahme der in der Zentralhandelsregisterbeilage des „Deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staatsanzeigers“ publizierten Veränderungen des Berliner Handelsregisters, sowie der Auswertung verschiedener Aktenbestände, zeitgenössischer Zeitungen, Adress- und Handbücher und Druckschriften. Sie vereint die wichtigsten Grunddaten von über 8.000 Unternehmen, die ab 1933 nachweislich als jüdisch betrachtet und mithin verfolgt wurden."

  • Stiftung Sächsische Gedenkstätten

    Die Datenbank enthält die Namen von Dresdner Juden, die während des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden; ebenso sind Personen auffindbar, die emigriert oder verschollen sind. Angeboten wird auch eine Datenbank über ausgewählte Biographien Dresdener Juden (https://www.stsg.de/cms/stsg/recherche/biografien)

  • Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

    Nachweisinstrument für Nachlässe, Autographen und Verlagsarchive. Diese Suchmaschine lässt sich gut nutzen, um Lebensdaten und Netzwerke zu recherchieren bzw. einzukreisen.

  • Beutin & Günther GbR

    Diese Sammlerstempel-Datenbank bietet Ihnen Suchmöglichkeit nach Buchstaben, Zahlen, Symbolen, Künstlersignaturen und Monogrammen.

  • Gunter Demnig

    Stolpersteine werden für Menschen verlegt, die zwischen 1933 und 1945 als Juden, "Zigeuner", politische und weltanschauliche Gegner, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und "Asoziale" verfolgt wurden, sowie für Menschen, die als Opfer der "Euthanasie"-Morde sterben mussten. Zu allen Personen, deren Namen auf Stolpersteinen in europäischen Städten erscheinen, ist vorher recherchiert und teilweise umfangreiche biografische Information gehoben worden. Da leider eine Namenssuche zu den bisher verlegten Stolpersteinen fehlt, sind die bei Wikipedia städteweise geordneten Listen mit Einzelnachweisen das kompakteste Recherchewerkzeug zu dem künstlerischen Gedenksteinprojekt.

  • Universität Hamburg (UHH) Institut für Historische Musikwissenschaft

    Themenbezogenes, biographisches Musiklexikon. Die in diesem Lexikon verzeichneten Personen gehörten zu den Betroffenen des NS-Terrors und waren bzw. sind Berufsmusiker.

  • Kooperative Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets (LCA)

    Bisher sechs deutsche Bibliotheken bündeln die Rechercheergebnisse zu NS-Raubgut in ihren Beständen: Die Badische Landesbibliothek, die Bibliothek der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, das Institut für die Geschichte der deutschen Juden Hamburg, die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, die Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

  • Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

    Die Lost Art-Datenbank enthält Angaben zu Kulturgütern, die infolge des Nationalsozialismus bzw. des Zweiten Weltkrieges verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden oder für die auf Grund von Provenienzlücken eine solche Verlustgeschichte nicht ausgeschlossen werden kann. Die Webseite von Lost Art kann mittels einer einfachen Suchfunktion durchsucht werden. Nutzen Sie dazu den Suchschlitz oberhalb der linksseitigen Menünavigation. Im Ergebnis haben Sie die Möglichkeit, die Suche auf die Lost-Art-Datenbank oder das Modul Provenienzrecherche einzuschränken sowie Sortierungen nach Titel, Datum oder Relevanz vorzunehmen.

  • Universität Zürich (UZH)

    Auf Grundlage der Matrikelbücher und der sie ergänzenden Meldebogen wurden alle immatrikulierten Studierenden der Universität Zürich in einer Datenbank erfasst. Ergänzt wurden ferner biographische Hinweise zu Herkunft, Studiengang und späterem Lebensweg der Ehemaligen. Eine durch Drittmittel finanzierte Fortsetzung bis Ende der Zwischenkriegszeit ist vorgesehen.

  • Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

    Im Modul "Forschungsergebnisse" werden einem wissenschaftlich interessierten Nutzerkreis die bisherigen Ergebnisse aus der Projektförderung seit 2008 in Form durchsuchbarer Excel-Tabellen angeboten. Da es sich um eine vom DZK-Portal {Link} getrennte Plattform handelt, ist eine separate Registrierung nötig.

  • Bundesverwaltungsamt (BVA)

    Bei der Provenienzdokumentation handelt es sich um eine Datenbank, in der bisher durch das BADV (Bundesamt für Zentrale Dienste und offene Vermögensfragen) recherchierte Forschungsergebnisse zu Kunstwerken abgerufen werden können.

  • dbv-Kommission Provenienzforschung und Provenienzerschließung

    Erstellt vom Gemeinsamer Bibliotheksverbund (GBV), dient das ProvenienzWiki als Plattform für aktuelle Fragen und zum Informationsaustausch bei der Provenienzforschung und Provenienzerschließung.
    Allen interessierten Einrichtungen wird im ProvenienzWiki die Möglichkeit zum Publizieren von Bilddateien zu Provenienzmerkmalen (insbesondere für GND-Sätze) und zur Darstellung einzelner Provenienzen und Sammlungen geboten.

  • Stadtbibliothek Nürnberg

    Die "Sammlung IKG" ist eine Dauerleihgabe der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg an die Stadtbibliothek. Sie besteht aus Überresten der ehemaligen Redaktionsbibliothek des antisemitischen Hetzblattes "Der Stürmer" sowie einer Privatbibliothek des Gauleiters Julius Streicher. Im Online-Katalog sind sämtliche bisher erfassten Provenienz-Einträge zur Sammlung IKG der Stadtbibliothek über das Suchfeld "Provenienzen" in der "Erweiterten Suche" recherchierbar. Um dem Ziel einer Restitution der Schriften an die Vorbesitzer bzw. deren Rechtsnachfolger näher zu kommen, veröffentlicht die Stadtbibliothek auf der Internetseite auch Listen mit Informationen über potentielle Vorbesitzer.

  • Rariora Artis

    Das erste Projekt, dem Phänomen des Kunstsammelns in Schlesien gewidmet. Die Provenienzangaben lassen sich durchsuchen.

  • Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)

    Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer. In der Opfersuche lassen sich die österreichischen Shoah-Opfer finden, auch: Spiegelgrund-Opfer und Todesopfer politischer Verfolgung 1938 bis 1945 sowie von der Gestapo Wien erkennungsdienstlich erfasste Männer und Frauen (in letzterem Bereich sind auch Überlebende erfasst).

  • Landesarchiv Berlin

    Die Namensverzeichnisse zu den historischen Berliner Geburtenregistern, Heiratsregistern und Sterberegistern können online in PDF-Form eingesehen werden. Die Grobgliederung erfolgt dabei nach Berliner Bezirken und ihren Standesämtern.

  • Thomas Freier, Mainz

    Neben Statistiken zur jüdischen Bevölkerung Deutschlands während des Nationalsozialismus finden sich hier viele Transportlisten online zugänglich. Eine Personenrecherche kann hier nur vom Deportationsort aus erfolgen.

  • Landesarchiv Berlin

    Akten des Entschädigungsamts Berlin im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO), Bestand LAB B Rep. 025, Aktentitel und Personen aus den Akten der Wiedergutmachungsämtern im Bestand des LARch digitalisiert.

  • yasni GmbH

    Im Suchfeld "Was weiss das Netz über..." kann zu Interneteinträgen, Emailadressen und sonstigen Spuren (Texte, Bilder, Medienberichte, Netzwerk-Profile, Forenbeiträge) von im Netz aktiven Personen gesucht werden.

  • Bundesarchiv

    Die Zentrale Datenbank Nachlässe ZDN baut auf dem von Wolfgang Mommsen publizierten Verzeichnis "Die Nachlässe in den deutschen Archiven" (Teil I 1971, Teil II 1981). Seit 1992 hat das Bundesarchiv diese Nachweise durch Umfragen bei deutschen und einigen ausländischen Archiven und anderen Verwahrstellen aktualisiert und um die Daten zu Nachlässen ergänzt, die nach 1979 neu erworben wurden. Alle Informationen zu inzwischen mehr als 25.000 Nachlässen und Teilnachlässen aus mehr als 1.000 Institutionen sind in der ZDN erfasst, die das Bundesarchiv seit dem Jahr 2002 im Internet verfügbar macht.