Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Datenbanken und Datensammlungen

Nachfolgend eine filterbare Liste aller Datenbanken, die bei der Suche nach NS-Verfolgten und möglichen Erben hilfreich sein können. Auch Objektdatenbanken, sofern sie (wie z.B. die Lost Art-Datenbank) personenbezogene Provenienzangaben bieten, sind zur Unterstützung der Personenrecherche hier mit ihrer Selbstbeschreibung oder einer kurzen Inhaltszusammenfassung aufgeführt.


Suchergebnisse

  • Avotaynu, Inc.

    Neben Anleitungen für jüdisch-genealogische Forschungen findet sich hier auch eine Metasuchmaschine zu jüdischen Familiennamen. Jedoch kann hier allein scharf und unscharf nach Nachnamen und deren Vorkommen in anderen Datenbanken gesucht werden.

  • Commission for Looted Art in Europe (CLAE)

    Datenbank der Nonprofit-Organisation "Commission for Looted Art in Europe" mit Informationen zu 49 Staaten im Zusammenhang mit dem Kunstraub während der Zeit des Deutschen Nationalsozialisums und zu 25.000 konfiszierten oder verloren gegangenen Kulturgütern.

  • The European Holocaust Research Infrastructure (EHRI)

    Das EHRI-Portal stellt den Zugang zu Archivmaterial zum Holocaust her, das sowohl in europäischen als auch in außereuropäischen Einrichtungen aufbewahrt wird. Auch finden sich hier Beschreibungen/Findmittel zu Holocaust-bezogenem Archivmaterial sowie einzelne EHRI-Länderberichte für die Zeit des 2. Weltkriegs (z.B. deutsche Besatzung) und zur dortigen Archivsituation dieser Quellen.

  • MyHeritage Ltd., Or Yehuda, ISR

    Ohne Registrierung lässt sich bei der Personensuche lediglich ein Teil der Daten ansehen.

  • The Getty Research Institute

    Works of art from auction catalogs, from sales in Belgium, France, Germany, Great Britain, the Netherlands, and Scandinavia. Searchable buyer or seller names. Period covered: 1650–1945.

  • Institut Terezínské iniciativy & Židovským muzeum, Prag, CZ

    Die Datenbank führt Namen und Schicksale deportierter Juden aus den böhmischen Ländern und von Häftlingen im Theresienstädter Ghetto auf. Zu einigen Personen werden auch digitalisierte Dokumente gezeigt.

  • Amutath Akevoth (DutchJewry.org)

    Listing all Jews from the Netherlands who suffered and died between 1940–1945.

  • ISTG™ Immigrant Ships Transcribers Guild

    Passagierlisten von Schiffen, die bis Mitte der 1960er Jahre hinein europäische Einwanderer nach Amerika oder nach Australien brachten. Auswanderer-Datenbanken können bei der Suche nach versprengten Familienangehörigen und Familienzweigen helfen, deren europäische Teile später von der NS-Verfolgung betroffen waren.

  • Joods Historisch Museum / Joods Cultureel Kwartier, Ansterdam, NL

    Mit unterschiedlichem Datenumfang führt die Erinnerungsseite alle über 104.000 jüdischen Opfer auf, die in den Niederlanden ansässig waren und den Holocaust nicht überlebten.

  • Steinheim-Institut

    Das Steinheim-Institut erforscht Geschichte und Kultur der Juden im deutschen Sprachraum als deutsch-jüdische Geschichte von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Es bietet mit der Judaica-Suchmaschine eine datenbankübergreifende Recherche nach Personennamen mit deutsch-jüdischem Hintergrund.

  • Avotaynu, Inc.

    A database of 50,000 Holocaust-era Jewish names. The database comes from two sources. One is the list of unclaimed Swiss bank accounts released by the Swiss government. They are identified with a Code of "S". These names usually include the city and country where the account was opened. The second list comes from a collection at the Austrian State Archives in Vienna. They are identified with a Code of "A". The Austrian files include ALL assets, including possible Swiss bank accounts, as well as insurance policies and other holdings.

  • Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

    Die Lost Art-Datenbank enthält Angaben zu Kulturgütern, die infolge des Nationalsozialismus bzw. des Zweiten Weltkrieges verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden oder für die auf Grund von Provenienzlücken eine solche Verlustgeschichte nicht ausgeschlossen werden kann. Die Webseite von Lost Art kann mittels einer einfachen Suchfunktion durchsucht werden. Nutzen Sie dazu den Suchschlitz oberhalb der linksseitigen Menünavigation. Im Ergebnis haben Sie die Möglichkeit, die Suche auf die Lost-Art-Datenbank oder das Modul Provenienzrecherche einzuschränken sowie Sortierungen nach Titel, Datum oder Relevanz vorzunehmen.

  • Tracing the Past e.V.

    Datenbank der Volkszählung vom 17. Mai 1939 zur jüdischen deutschen Bevölkerung.

  • Familiekunde Vlaanderen vzw

    As a non-profit cultural-heritage organisation, supported by the Flemish and Brussels governments, Familiekunde Vlaanderen is specialised in Flemish family history and genealogy. Familiekunde Vlaanderen – in short “FV” – is driven by hundreds of specialised volunteers across Flanders and Brussels. (from website)

  • Yad Vashem - The World Holocaust Remembrance Center (Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust)

    Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer (The Central Database of Shoah Victims’ Names). Ausführliche Recherchemöglichkeit zu Holocaust-Opfern. Die Gedenkblätter ("testimonies") enthalten zum Teil Fotografien sowie Informationen zum Einsteller, wobei es sich oft um Familienmitglieder oder Freunde handelt.

  • U.S. Holocaust Memorial Museum

    Hier kann eine Opfer- und eine Dokumenten-Datenbank abgefragt werden, auch Suchanfragen über dieses Portal z.B. an den Internationalen Suchdienst (ITS) gesendet oder die vom Museum selbst recherchierten und zusammengestellten ID-Cards (https://www.ushmm.org/remember/id-cards) eingesehen werden. Vor allem die Hinweise auf Archive, in denen sich Materialien zu gesuchten Personen finden lassen, sind wertvoll.

  • American Jewish Joint Distribution Committee

    Die seit 1914 arbeitende US-Hilfsorganisation für jüdische Kriegs- und Staatswillkür-Opfer unterstützte während und nach dem 2. Weltkrieg jüdische Emigranten, Verschleppte und Staatentlose. An ihren beiden Standorten New York und Jerusalem beherbergt sie zusammengenommen fast 5.000 laufende Meter Aktenmaterial. Die das Aktenmaterial betreffende Namensuche erstreckt sich allein über 500.000 Einträge.