Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

09.01.2020

Start des „Help Desk NS-Raubgut“ in Berlin

Menschen, denen während der nationalsozialistischen Herrschaft Kulturgüter verfolgungsbedingt entzogen wurden, können sich ebenso wie ihre Nachfahren seit Anfang Januar mit ihren Anliegen an eine zentrale Kontaktstelle in Berlin wenden. Finanziert wird dieser „Help Desk“ von der Staatsministerin für Kultur und Medien. Mehr erfahren: Start des „Help Desk NS-Raubgut“ in Berlin …

12.11.2019

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste veröffentlicht gemeinsam mit fünf Partnern einen Leitfaden zur Provenienzforschung für Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde

Der erste Leitfaden Provenienzforschung zur Identifizierung von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut ist als praxisorientierter Werkzeugkasten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Bibliotheken und Archiven, für den Kunst- und Antiquariatshandel und auch für private Sammlungen konzipiert. Mehr erfahren: Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste veröffentlicht gemeinsam mit fünf Partnern einen Leitfaden zur Provenienzforschung für Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde …

06.11.2019

„Wirklich alles aufklären“: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt neue Buchreihe Provenire vor. Band eins: Einblicke in zehn Jahre geförderte Provenienzforschung

Die neue Schriftenreihe „Provenire“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste wirft Licht ins Dunkel der Geschichte und wagt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit - eine vorläufige Bestandsaufnahme. Band eins der im De Gruyter Verlag erscheinenden Reihe schildert akribisch die erschütternden Schicksale von Opfern, die kalte Dreistigkeit der Täter und die vielfältigen Schwierigkeiten, vor denen die Forschung heute steht. Der erste Band „Provenienzforschung in deutschen Sammlungen“ gibt Einblick in Erfahrungen und Ergebnisse aus zehn Jahren Forschungsförderung zu verschiedensten Aspekten von NS-Raubgut in Museen, Bibliotheken und Archiven in Deutschland. Er versammelt auf 372 Seiten, sortiert nach Orten und Akteuren des NS-Kulturgutraubs, exemplarisch verschiedenste Forschungsprojekte, die ab 2008 durch die Arbeitsstelle für Provenienzforschung und ab 2015 durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg gefördert wurden. Mehr erfahren: „Wirklich alles aufklären“: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt neue Buchreihe Provenire vor. Band eins: Einblicke in zehn Jahre geförderte Provenienzforschung …

28.10.2019

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt erstmals rund 700.000 Euro für sieben Forschungsprojekte im Bereich koloniale Kontexte

Der Vorstand des Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg hat auf Empfehlung seines neunköpfigen Förderbeirats erstmals sieben Forschungsanträgen aus dem Förderbereich "Koloniale Kontexte" zugestimmt und dafür insgesamt 703.589 Euro Fördergeld bewilligt. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt erstmals rund 700.000 Euro für sieben Forschungsprojekte im Bereich koloniale Kontexte …

22.10.2019

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt 2019 weitere 1,9 Millionen Euro für 25 Projekte der Provenienzforschung

Der Vorstand des Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg hat auf Empfehlung seines Förderbeirates „NS-Raubgut“ in einer zweiten Antragsrunde 1,9 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftliche Einrichtungen sowie für drei Privatpersonen bewilligt. Insgesamt hat das Zentrum damit in diesem Jahr vier Millionen Euro Fördergeld bereitgestellt, eine Summe, die ungefähr dem Volumen der Vorjahre entspricht. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt 2019 weitere 1,9 Millionen Euro für 25 Projekte der Provenienzforschung …

27.09.2019

Kulturstaatsministerin restituiert NS-Raubkunst - Grütters: „Es ist beispielgebend, dass Privatleute historische Verantwortung übernehmen“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute vier als NS-Raubkunst identifizierte Zeichnungen, die zuletzt in Privatbesitz waren, an die Erben der früheren Eigentümer zurückgegeben. Es handelt sich um Werke der Künstler Charles Dominique Joseph Eisen, Augustin de Saint-Aubin und Anne Vallayer-Coster. Eigentümerin der Werke war früher die französische Industriellenfamilie Deutsch de la Meurthe, die von den Nationalsozialisten verfolgt und enteignet wurde. Mehr erfahren: Kulturstaatsministerin restituiert NS-Raubkunst - Grütters: „Es ist beispielgebend, dass Privatleute historische Verantwortung übernehmen“ …