Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

23.05.2019

Verstärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu NS-Raubgut

Gestern Abend wurde in der Französischen Botschaft in Berlin in Anwesenheit der Botschafterin Anne-Marie Descôtes eine Kooperationsvereinbarung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Provenienzforschung zur Identifizierung von NS-Raubgut und zur Förderung fairer und gerechter Lösungen unterzeichnet. Mehr erfahren: Verstärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu NS-Raubgut …

06.05.2019

Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ konstituiert sich

Der Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste kam am heutigen Montag zu seiner konstituierenden Sitzung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin zusammen. Der Förderbeirat wählte Prof. Dr. Barbara Plankensteiner zur Vorsitzenden und Dr. Monica Juneja zur stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums. Mehr erfahren: Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ konstituiert sich …

24.04.2019

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 2 Millionen Euro für 20 Projekte der Provenienzforschung

In der ersten Antragsrunde 2019 (Antragsfrist: 1. Januar) hat der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste 20 Anträgen von Museen, wissenschaftlichen Institutionen, Archiven und einer Privatperson zugestimmt. Er ist damit entsprechenden Empfehlungen des Förderbeirats „NS-Raubgut“ des Zentrums gefolgt und setzt so für die dezentrale Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut 2019 bislang Fördermittel in Höhe von rund 2 Millionen Euro ein. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 2 Millionen Euro für 20 Projekte der Provenienzforschung …

17.04.2019

Ferdinand von Schirach lässt historische Familiensammlung auf NS-Raubgut prüfen

Der Schriftsteller Ferdinand von Schirach stellte sich der Verantwortung für die Geschichte seiner Familie. Nach einer Beratung durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste entschloss er sich, eine Studie zum Kunstbesitz seiner Großeltern Baldur und Henriette von Schirach aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Das Zentrum vermittelte ihm mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München einen erfahrenen Projektträger, der – ohne jegliche Einflussnahme Ferdinand von Schirachs – eine Provenienzforscherin mit der Recherche beauftragte. Auf diese Weise wurde die  Unabhängigkeit der Studie sichergestellt, worauf Ferdinand von Schirach einen hohen Wert legte. Erst bei der Präsentation der Forschungsergebnisse traf er die Provenienzforscherin Theresa Sepp. Mehr erfahren: Ferdinand von Schirach lässt historische Familiensammlung auf NS-Raubgut prüfen …

22.03.2019

Kulturministerkonferenz: Eckpunkte zum Umgang mit kolonialer Raubkunst

Den neuen Fachbereich zur Förderung von kolonialer Raubkunst betreffend wurden am 13. März 2019 von den Kulturministern der Länder, Vertretern des Bundes und der kommunalen Spitzenverbände „Erste Eckpunkte“ zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten beschlossen. Mehr erfahren: Kulturministerkonferenz: Eckpunkte zum Umgang mit kolonialer Raubkunst …

14.03.2019

Provenienzrecherche Gurlitt weist neuen Raubkunstfall nach

Forschungen der Provenienzrecherche Gurlitt haben das Gemälde „Quai de Clichy“ von Paul Signac als Raubkunst identifiziert. Das Forschungsergebnis wurde durch die internationalen Review-Experten bestätigt. Auf das Gemälde wurde ein Herausgabeanspruch angemeldet. Das bei Cornelius Gurlitt in Salzburg aufgefundene Gemälde ist seit 2016 über die Lost Art-Datenbank publiziert. Mehr erfahren: Provenienzrecherche Gurlitt weist neuen Raubkunstfall nach …