Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

11.09.2018

Projekt Provenienzrecherche Gurlitt weist bei vier Werken Raubkunst nach

Vier Zeichnungen der Künstler Charles Dominique Joseph Eisen, Augustin de Saint-Aubin und Anne Vallayer-Coster wurden vom Projekt „Provenienzrecherche Gurlitt“ als Raubkunst identifiziert. Ihre Herkunft lässt sich bis zu der jüdischen Familie Deutsch de la Meurthe in Paris zurückverfolgen, in deren Privathaus sie hingen. Das Haus wurde während der Besatzung durch die Nationalsozialisten konfisziert. Nach dem Ende des Krieges erstatte die Familie eine Verlustmeldung, in der die Bilder aufgeführt sind. Mehr erfahren: Projekt Provenienzrecherche Gurlitt weist bei vier Werken Raubkunst nach …

25.04.2018

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste übernimmt zentrale Rolle bei der Aufarbeitung der Provenienzen des „Kolonialen Erbes“ in deutschen Museen

Der Stiftungsrat hat in seiner Sitzung am 23. April 2018 in Magdeburg das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste beauftragt, Grundsätze für die Projektförderung im Umgang mit Kulturgütern aus kolonialem Kontext zu entwickeln. Dazu soll die Provenienzforschung in Museen und Sammlungen ebenso zählen wie die Grundlagenforschung. Das Zentrum wird dabei eng mit dem Deutschen Museumsbund zusammenarbeiten und von einem neu einzurichtenden Fachbeirat unterstützt werden. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste übernimmt zentrale Rolle bei der Aufarbeitung der Provenienzen des „Kolonialen Erbes“ in deutschen Museen …

15.03.2018

Monika Grütters für zweite Amtszeit als Kulturstaatsministerin vereidigt: Kulturpolitik des Bundes steht für Freiheit, Vielfalt und Teilhabe

Monika Grütters wurde heute von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für eine zweite Amtszeit die Verantwortung in der Bundesregierung für Kultur und Medien übertragen. Die Vereidigung fand im Bundeskanzleramt statt. Monika Grütters betonte nach ihrer Ernennung: „Ich bin dankbar für das Vertrauen in meine Arbeit als Staatsministerin für Kultur und Medien. Dieser noblen Herausforderung werde ich mich auch in meiner zweiten Amtszeit mit vollem Einsatz widmen.“ Mehr erfahren: Monika Grütters für zweite Amtszeit als Kulturstaatsministerin vereidigt: Kulturpolitik des Bundes steht für Freiheit, Vielfalt und Teilhabe …

08.01.2018

Erste Juniorprofessur für Provenienzforschung an der Universität Hamburg – Grütters: Weitere Stärkung der Provenienzforschung in Deutschland

Am heutigen Montag ist an der Universität Hamburg Dr. Gesa Jeuthe feierlich in ihr Amt als Juniorprofessorin für „kunstgeschichtliche Provenienzforschung in Geschichte und Gegenwart“ eingeführt worden. Sie ist damit die erste Juniorprofessorin auf diesem Gebiet in Deutschland. Mehr erfahren: Erste Juniorprofessur für Provenienzforschung an der Universität Hamburg – Grütters: Weitere Stärkung der Provenienzforschung in Deutschland …

20.12.2017

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 1,6 Millionen Euro für 21 Projekte der Provenienzforschung

In der zweiten Antragsrunde 2017 (Stichtag: 1. Oktober) hat der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste 21 Anträgen von Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Institutionen, Archiven und einer Privatperson zugestimmt, bei 14 Anträgen vorbehaltlich der Erfüllung zusätzlicher Voraussetzungen. Er ist damit entsprechenden Empfehlungen des Förderbeirats des Zentrums gefolgt und setzt so 2017 für die dezentrale Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut bislang insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 4 € Millionen Euro ein, was dem Fördervolumen der Vorjahre entspricht. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 1,6 Millionen Euro für 21 Projekte der Provenienzforschung …

30.11.2017

Paris 1940-1944: Raub und Handel von Kulturgütern unter deutscher Besatzung – Transnationale Bestandsaufnahme eröffnet neue Perspektiven für die Provenienzforschung

Die vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste vom 30. November bis 1. Dezember 2017 ausgerichtete Konferenz „Raub & Handel. Der französische Kunstmarkt unter deutscher Besatzung (1940-1944)“ führt namhafte internationale Experten zusammen, die Ergebnisse ihrer jeweiligen Recherchen präsentieren. Die ca. 300 Teilnehmer der Fachkonferenz erörtern mit den Referenten angeregt auch die folgenden Fragen: Wer waren die Akteure und wer die Beraubten? Wie griffen NS-Politik, kunsthistorische Expertise und Marktinteressen ineinander? Wie funktionierte die Kollaboration? Mehr erfahren: Paris 1940-1944: Raub und Handel von Kulturgütern unter deutscher Besatzung – Transnationale Bestandsaufnahme eröffnet neue Perspektiven für die Provenienzforschung …