Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

22.10.2019

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt 2019 weitere 1,9 Millionen Euro für 25 Projekte der Provenienzforschung

Der Vorstand des Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg hat auf Empfehlung seines Förderbeirates „NS-Raubgut“ in einer zweiten Antragsrunde 1,9 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftliche Einrichtungen sowie für drei Privatpersonen bewilligt. Insgesamt hat das Zentrum damit in diesem Jahr vier Millionen Euro Fördergeld bereitgestellt, eine Summe, die ungefähr dem Volumen der Vorjahre entspricht. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt 2019 weitere 1,9 Millionen Euro für 25 Projekte der Provenienzforschung …

27.09.2019

Kulturstaatsministerin restituiert NS-Raubkunst - Grütters: „Es ist beispielgebend, dass Privatleute historische Verantwortung übernehmen“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute vier als NS-Raubkunst identifizierte Zeichnungen, die zuletzt in Privatbesitz waren, an die Erben der früheren Eigentümer zurückgegeben. Es handelt sich um Werke der Künstler Charles Dominique Joseph Eisen, Augustin de Saint-Aubin und Anne Vallayer-Coster. Eigentümerin der Werke war früher die französische Industriellenfamilie Deutsch de la Meurthe, die von den Nationalsozialisten verfolgt und enteignet wurde. Mehr erfahren: Kulturstaatsministerin restituiert NS-Raubkunst - Grütters: „Es ist beispielgebend, dass Privatleute historische Verantwortung übernehmen“ …

03.07.2019

Kulturstaatsministerin restituiert Signac-Gemälde aus dem Kunstfund Gurlitt - Grütters: „Wir werden nicht nachlassen, den NS-Kunstraub aufzuarbeiten“

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat heute im Bundeskanzleramt das Gemälde „Quai de Clichy. Temps gris (Opus 156)“ von Paul Signac an Agnès Sevestre-Barbé, die Vertreterin der Familie des ursprünglichen Eigentümers Gaston Prosper Lévy, übergeben. Es handelt sich um die sechste Rückgabe aus dem Bestand Cornelius Gurlitt. Der Fall wurde von den Forscherinnen und Forschern der Taskforce Schwabinger Kunstfund und des Projekts „Provenienzrecherche Gurlitt“ aufgedeckt. Mehr erfahren: Kulturstaatsministerin restituiert Signac-Gemälde aus dem Kunstfund Gurlitt - Grütters: „Wir werden nicht nachlassen, den NS-Kunstraub aufzuarbeiten“ …

23.05.2019

Verstärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu NS-Raubgut

Gestern Abend wurde in der Französischen Botschaft in Berlin in Anwesenheit der Botschafterin Anne-Marie Descôtes eine Kooperationsvereinbarung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Provenienzforschung zur Identifizierung von NS-Raubgut und zur Förderung fairer und gerechter Lösungen unterzeichnet. Mehr erfahren: Verstärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu NS-Raubgut …

06.05.2019

Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ konstituiert sich

Der Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste kam am heutigen Montag zu seiner konstituierenden Sitzung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin zusammen. Der Förderbeirat wählte Prof. Dr. Barbara Plankensteiner zur Vorsitzenden und Dr. Monica Juneja zur stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums. Mehr erfahren: Förderbeirat „Koloniale Kontexte“ konstituiert sich …

24.04.2019

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 2 Millionen Euro für 20 Projekte der Provenienzforschung

In der ersten Antragsrunde 2019 (Antragsfrist: 1. Januar) hat der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste 20 Anträgen von Museen, wissenschaftlichen Institutionen, Archiven und einer Privatperson zugestimmt. Er ist damit entsprechenden Empfehlungen des Förderbeirats „NS-Raubgut“ des Zentrums gefolgt und setzt so für die dezentrale Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut 2019 bislang Fördermittel in Höhe von rund 2 Millionen Euro ein. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt rund 2 Millionen Euro für 20 Projekte der Provenienzforschung …