Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

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Themen und Artikel

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: MARKK Hamburg überprüft ausgewählte Bestände auf Sammlungs-, Erwerbs- und Objektgeschichte)
Datum 19.07.2021

MARKK Hamburg überprüft ausgewählte Bestände auf Sammlungs-, Erwerbs- und Objektgeschichte

Am Hamburger Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt (MARKK) hat im Juni 2021 ein durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt begonnen. Dabei werden die Bestandsgruppen Objektüberweisungen öffentlicher Einrichtungen nach 1945 und Judaica-Objekte untersucht sowie die Klärung des Besitzstatus bereits identifizierter Einzelkonvolute angestrebt. Erforscht werden jeweils Sammlungs- und Erwerbsgeschichte sowie die Objektgeschichte zu einzelnen Objekten und spezifische Provenienzmerkmale. Mehr erfahren: MARKK Hamburg überprüft ausgewählte Bestände auf Sammlungs-, Erwerbs- und Objektgeschichte …

* (verweist auf: Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung: Anmeldung bis 20. August 2021)
Datum 16.07.2021

Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung: Anmeldung bis 20. August 2021

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste unterstützt bereits zum sechsten Mal das profilierte Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung der Freien Universität Berlin. Der modular aufgebaute Zertifikatslehrgang findet zwischen dem 29. September und 17. Dezember 2021 in Berlin und Dresden statt. Mehr erfahren: Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung: Anmeldung bis 20. August 2021 …

* (verweist auf: Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste trauert um Dr. Jeremy Silvester)
Datum 09.07.2021

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste trauert um Dr. Jeremy Silvester

Am Montag, den 5.7.2021, ist der Historiker Jeremy Silvester in Windhoek seiner Corona-Erkrankung erlegen. Sein Tod ist unfassbar und erschüttert uns zutiefst – fachlich wie persönlich. Mehr erfahren: Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste trauert um Dr. Jeremy Silvester …

Pressemitteilungen

Datum 25.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“

Er galt als Duzfreund Hitlers, war bestens vernetzt im NS-Staat – und Gründer des heutigen Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München. Christian Weber, genannt „Tyrann von München“, hatte die Gründung des „Deutschen Jagdmuseums“ 1938 initiiert und sorgte dafür, dass sich die Sammlung vor allem in den Kriegsjahren auffallend vergrößerte. Ob und welche Kunstwerke und Objekte der Museumssammlung geraubt oder erpresst wurden und wie Weber sich dabei auch persönlich bereicherte, das soll jetzt ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt klären. Das Projekt in München ist eines von 31 Forschungsvorhaben im Bereich NS-Raubgut, die in der ersten Förderrunde 2021 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg finanziell unterstützt werden. Der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat auf Empfehlung seines Förderbeirates in dieser ersten Antragsrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie für sechs private Antragsteller bewilligt. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ …

Datum 14.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten   

Während der Kolonialzeit gelangten Objekte aus aller Welt nach Deutschland. Noch heute befinden sich Kulturgüter aus einstigen Kolonialgebieten in Museen oder universitären Sammlungen – häufig ist unklar, ob sie getauscht, gekauft oder geraubt wurden. Daneben gibt es in den Einrichtungen aber auch menschliche Überreste, die man etwa zum Zwecke anthropologischer sogenannter „Rasse-Forschungen“ nach Europa verschleppte. Um zu klären, woher und unter welchen Umständen die Objekte und menschlichen Überreste in deutsche Sammlungen kamen, hat nun der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg auf Empfehlung seines Förderbeirats in der ersten Antragsrunde 2021 fünf Forschungsanträgen im Bereich „Koloniale Kontexte“ zugestimmt und dafür insgesamt 684.493 Euro Fördergeld bewilligt. Drei der Projekte wurden neu beantragt, zwei bereits laufende werden verlängert. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten    …