Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

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Themen und Artikel

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium)
Datum 27.05.2021

Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium

Die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht an der Universität Bonn vergibt zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Landesstipendium Provenienzforschung in Höhe von 1.400 Euro monatlich, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Es steht bis Ende 2023 zur Verfügung und wird zunächst für die Dauer von zwölf Monaten vergeben, mit der Option, es nach erfolgreicher Zwischenevaluierung zu verlängern. Die Gewährung des Stipendiums ist unabhängig von einer Betreuung der Dissertation an der Universität Bonn. Es besteht keine Residenzpflicht in Bonn, jedoch ist eine aktive Beteiligung an den Aktivitäten und Veranstaltungen der Forschungsstelle erwünscht. Mehr erfahren: Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium …

* (verweist auf: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste lädt zum Kolloquium Provenienzforschung am 31. Mai 2021)
Datum 12.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste lädt zum Kolloquium Provenienzforschung am 31. Mai 2021

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste lädt in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ ein. Am Montag, 31. Mai 2021, um 18 Uhr findet eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema „Ein zweites Mal geraubt? Deutsche ‚Beuteakten‘ in russischen Archiven und ihr Wert für die Provenienzforschung“ statt. Mehr erfahren: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste lädt zum Kolloquium Provenienzforschung am 31. Mai 2021 …

* (verweist auf: Pressemitteilung: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste vergibt kurzfristige Mittel für Erforschung von Benin-Bronzen)
Datum 11.05.2021

Pressemitteilung: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste vergibt kurzfristige Mittel für Erforschung von Benin-Bronzen

Die Diskussion um die Rückgabe der sogenannten Benin-Bronzen an Nigeria betrifft nicht nur große Institutionen wie das Humboldt Forum – auch kleinere Einrichtungen in Deutschland besitzen Kulturgüter aus Benin, die möglicherweise auf Beschlagnahmungen und Plünderungen im Königspalast in Benin City 1897 zurückgehen. Damit auch kleinere Museen solche Objekte in ihren Beständen identifizieren können, möchte das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste dazu ermutigen, kurzfristige Forschungsgelder aus seinen Mitteln zu beantragen. Für die Provenienzforschung an einzelnen Objekten oder kleineren Konvoluten kann das Zentrum bis zu 25.000 Euro für eine Projektdauer von bis zu sechs Monaten zur Verfügung stellen. Mehr erfahren: Pressemitteilung: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste vergibt kurzfristige Mittel für Erforschung von Benin-Bronzen …

Pressemitteilungen

Datum 25.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“

Er galt als Duzfreund Hitlers, war bestens vernetzt im NS-Staat – und Gründer des heutigen Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München. Christian Weber, genannt „Tyrann von München“, hatte die Gründung des „Deutschen Jagdmuseums“ 1938 initiiert und sorgte dafür, dass sich die Sammlung vor allem in den Kriegsjahren auffallend vergrößerte. Ob und welche Kunstwerke und Objekte der Museumssammlung geraubt oder erpresst wurden und wie Weber sich dabei auch persönlich bereicherte, das soll jetzt ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt klären. Das Projekt in München ist eines von 31 Forschungsvorhaben im Bereich NS-Raubgut, die in der ersten Förderrunde 2021 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg finanziell unterstützt werden. Der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat auf Empfehlung seines Förderbeirates in dieser ersten Antragsrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie für sechs private Antragsteller bewilligt. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ …

Datum 14.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten   

Während der Kolonialzeit gelangten Objekte aus aller Welt nach Deutschland. Noch heute befinden sich Kulturgüter aus einstigen Kolonialgebieten in Museen oder universitären Sammlungen – häufig ist unklar, ob sie getauscht, gekauft oder geraubt wurden. Daneben gibt es in den Einrichtungen aber auch menschliche Überreste, die man etwa zum Zwecke anthropologischer sogenannter „Rasse-Forschungen“ nach Europa verschleppte. Um zu klären, woher und unter welchen Umständen die Objekte und menschlichen Überreste in deutsche Sammlungen kamen, hat nun der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg auf Empfehlung seines Förderbeirats in der ersten Antragsrunde 2021 fünf Forschungsanträgen im Bereich „Koloniale Kontexte“ zugestimmt und dafür insgesamt 684.493 Euro Fördergeld bewilligt. Drei der Projekte wurden neu beantragt, zwei bereits laufende werden verlängert. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten    …