Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

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Themen und Artikel

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken)
Datum 16.08.2021

Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken

Die Stiftung Hamburger Kunstsammlungen hat zum 1. Juni 2021 begonnen, gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle die Herkunft von 45 Kunstwerken aufzuklären, die auch nach intensiver Provenienzforschung hinsichtlich möglichem NS-Raubgut noch Herkunftslücken aufweisen und daher als bedenklich einzustufen sind. Mehr erfahren: Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken …

* (verweist auf: Save the Date: Digitale Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste vom 17. bis 19. November 2021)
Datum 09.08.2021

Save the Date: Digitale Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste vom 17. bis 19. November 2021

Die Kon­fe­renz The Long His­to­ry of Claims for the Re­turn of Cul­tu­ral He­ri­ta­ge from Co­lo­ni­al Con­texts" wird vom 17. bis 19. No­vem­ber 2021 als virtuelle Tagung in Ko­ope­ra­ti­on mit der Stif­tung Preu­ßi­scher Kul­tur­be­sitz und The Re­se­arch Cen­ter for Ma­te­ri­al Cul­ture of the Na­tio­nal Mu­se­um of World Cul­tu­res, the Net­her­lands ver­an­stal­tet. Mehr erfahren: Save the Date: Digitale Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste vom 17. bis 19. November 2021 …

Inventarbücher Städel Museum Archiv, Frankfurt am Main (verweist auf: "Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet)
Datum 02.08.2021

"Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet

Um die Bekämpfung des Handels mit geraubten und illegal eingeführten Kulturgütern voranzutreiben, gibt es nun das „Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland – NEXUD“. Es bündelt wissenschaftliche Kompetenzen an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und kulturgutbewahrenden Institutionen – damit erhalten Bundes- und Landesbehörden systematisierten Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, um antikes oder archäologisches Kulturgut zu identifizieren. Mehr erfahren: "Kompetenznetzwerk Kulturgutschutz in Deutschland - NEXUD" gegen illegalen Handel mit Kulturgütern gestartet …

Pressemitteilungen

Datum 25.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“

Er galt als Duzfreund Hitlers, war bestens vernetzt im NS-Staat – und Gründer des heutigen Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München. Christian Weber, genannt „Tyrann von München“, hatte die Gründung des „Deutschen Jagdmuseums“ 1938 initiiert und sorgte dafür, dass sich die Sammlung vor allem in den Kriegsjahren auffallend vergrößerte. Ob und welche Kunstwerke und Objekte der Museumssammlung geraubt oder erpresst wurden und wie Weber sich dabei auch persönlich bereicherte, das soll jetzt ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt klären. Das Projekt in München ist eines von 31 Forschungsvorhaben im Bereich NS-Raubgut, die in der ersten Förderrunde 2021 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg finanziell unterstützt werden. Der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat auf Empfehlung seines Förderbeirates in dieser ersten Antragsrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie für sechs private Antragsteller bewilligt. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ …

Datum 14.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten   

Während der Kolonialzeit gelangten Objekte aus aller Welt nach Deutschland. Noch heute befinden sich Kulturgüter aus einstigen Kolonialgebieten in Museen oder universitären Sammlungen – häufig ist unklar, ob sie getauscht, gekauft oder geraubt wurden. Daneben gibt es in den Einrichtungen aber auch menschliche Überreste, die man etwa zum Zwecke anthropologischer sogenannter „Rasse-Forschungen“ nach Europa verschleppte. Um zu klären, woher und unter welchen Umständen die Objekte und menschlichen Überreste in deutsche Sammlungen kamen, hat nun der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg auf Empfehlung seines Förderbeirats in der ersten Antragsrunde 2021 fünf Forschungsanträgen im Bereich „Koloniale Kontexte“ zugestimmt und dafür insgesamt 684.493 Euro Fördergeld bewilligt. Drei der Projekte wurden neu beantragt, zwei bereits laufende werden verlängert. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten    …