Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

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Themen und Artikel

Nach über 75 Jahren: Jüdisches Museum Westfalen restituiert Buch an die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main (verweist auf: Nach über 75 Jahren: Jüdisches Museum Westfalen restituiert Buch an die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main)
Datum 14.09.2021

Nach über 75 Jahren: Jüdisches Museum Westfalen restituiert Buch an die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main

Das Jüdische Museum Westfalen hat am 2. September ein historisches Buch an die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main zurückgegeben. Die Schrift war im Rahmen eines durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojektes als Besitz der Bibliothek der einstigen Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main identifiziert worden. Mehr erfahren: Nach über 75 Jahren: Jüdisches Museum Westfalen restituiert Buch an die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main …

Staatliche Kunstsammlungen Dresden veröffentlichen Projektergebnisse zur Rekonstruktion der Porzellansammlung des Dresdner Bankiers Gustav von Klemperer (verweist auf: SKD veröffentlichen Projektergebnisse zur Rekonstruktion der Porzellansammlung Gustav von Klemperers)
Datum 03.09.2021

SKD veröffentlichen Projektergebnisse zur Rekonstruktion der Porzellansammlung Gustav von Klemperers

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben die Projektergebnisse zur Rekonstruktion der Porzellansammlung des Dresdner Bankiers Gustav von Klemperer nach zwei Jahren Projektlaufzeit auf einer eigenen Website online veröffentlicht. Mehr erfahren: SKD veröffentlichen Projektergebnisse zur Rekonstruktion der Porzellansammlung Gustav von Klemperers …

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken)
Datum 16.08.2021

Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken

Die Stiftung Hamburger Kunstsammlungen hat zum 1. Juni 2021 begonnen, gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle die Herkunft von 45 Kunstwerken aufzuklären, die auch nach intensiver Provenienzforschung hinsichtlich möglichem NS-Raubgut noch Herkunftslücken aufweisen und daher als bedenklich einzustufen sind. Mehr erfahren: Stiftung Hamburger Kunstsammlungen und Hamburger Kunsthalle erforschen gemeinsam Herkunft von 45 Werken …

Pressemitteilungen

Datum 25.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“

Er galt als Duzfreund Hitlers, war bestens vernetzt im NS-Staat – und Gründer des heutigen Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München. Christian Weber, genannt „Tyrann von München“, hatte die Gründung des „Deutschen Jagdmuseums“ 1938 initiiert und sorgte dafür, dass sich die Sammlung vor allem in den Kriegsjahren auffallend vergrößerte. Ob und welche Kunstwerke und Objekte der Museumssammlung geraubt oder erpresst wurden und wie Weber sich dabei auch persönlich bereicherte, das soll jetzt ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt klären. Das Projekt in München ist eines von 31 Forschungsvorhaben im Bereich NS-Raubgut, die in der ersten Förderrunde 2021 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg finanziell unterstützt werden. Der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat auf Empfehlung seines Förderbeirates in dieser ersten Antragsrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie für sechs private Antragsteller bewilligt. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ …

Datum 14.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten   

Während der Kolonialzeit gelangten Objekte aus aller Welt nach Deutschland. Noch heute befinden sich Kulturgüter aus einstigen Kolonialgebieten in Museen oder universitären Sammlungen – häufig ist unklar, ob sie getauscht, gekauft oder geraubt wurden. Daneben gibt es in den Einrichtungen aber auch menschliche Überreste, die man etwa zum Zwecke anthropologischer sogenannter „Rasse-Forschungen“ nach Europa verschleppte. Um zu klären, woher und unter welchen Umständen die Objekte und menschlichen Überreste in deutsche Sammlungen kamen, hat nun der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg auf Empfehlung seines Förderbeirats in der ersten Antragsrunde 2021 fünf Forschungsanträgen im Bereich „Koloniale Kontexte“ zugestimmt und dafür insgesamt 684.493 Euro Fördergeld bewilligt. Drei der Projekte wurden neu beantragt, zwei bereits laufende werden verlängert. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten    …