Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

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Themen und Artikel

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: Jüdisches Museum Westfalen eröffnet Ausstellung zur Provenienzforschung)
Datum 28.05.2021

Jüdisches Museum Westfalen eröffnet Ausstellung zur Provenienzforschung

Das Jüdische Museum Westfalen eröffnet am 27. Juni eine Ausstellung zur Provenienzforschung unter dem Titel „Auf der Suche nach der verschollenen Identität“. Seit Juni 2020 erforscht das Museum im nordrheinwestfälischen Dorsten im Rahmen eines durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekts die Herkunft seiner Judaica, die auf Auktionen erworben wurden. Dabei verdichtet sich nicht selten der Verdacht, dass es sich um Objekte handelt, die ihren jüdischen Besitzer:innen zwischen 1933 und 1945 geraubt wurden, zwangsveräußert oder bei der Deportation zurückgelassen werden mussten. Mehr erfahren: Jüdisches Museum Westfalen eröffnet Ausstellung zur Provenienzforschung …

Inventarkarte aus der Antikensammlung Erlangen (verweist auf: Institut für Klassische Archäologie der Uni Erlangen untersucht Objekte aus der Antikensammlung)
Datum 28.05.2021

Institut für Klassische Archäologie der Uni Erlangen untersucht Objekte aus der Antikensammlung

Attische Keramikfragmente und andere antike Objekte stehen im Mittelpunkt eines Provenienzforschungsprojekts, das am Institut für Klassische Archäologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begonnen hat und vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird. Im Rahmen eines anderen Forschungsprojekts war aufgefallen, dass viele der rotfigurigen Tonscherben aus der dortigen Antikensammlung im Jahr 1939 von einer in der Forschung bislang unbekannten Münchner Privatsammlung „Dehn“ angekauft worden waren. Mehr erfahren: Institut für Klassische Archäologie der Uni Erlangen untersucht Objekte aus der Antikensammlung …

Altakten und Inventarverzeichnisse, Altaktenarchiv Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg (verweist auf: Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium)
Datum 27.05.2021

Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium

Die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht an der Universität Bonn vergibt zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Landesstipendium Provenienzforschung in Höhe von 1.400 Euro monatlich, das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Es steht bis Ende 2023 zur Verfügung und wird zunächst für die Dauer von zwölf Monaten vergeben, mit der Option, es nach erfolgreicher Zwischenevaluierung zu verlängern. Die Gewährung des Stipendiums ist unabhängig von einer Betreuung der Dissertation an der Universität Bonn. Es besteht keine Residenzpflicht in Bonn, jedoch ist eine aktive Beteiligung an den Aktivitäten und Veranstaltungen der Forschungsstelle erwünscht. Mehr erfahren: Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht vergibt Promotionsstipendium …

Pressemitteilungen

Datum 25.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“

Er galt als Duzfreund Hitlers, war bestens vernetzt im NS-Staat – und Gründer des heutigen Deutschen Jagd- und Fischereimuseums in München. Christian Weber, genannt „Tyrann von München“, hatte die Gründung des „Deutschen Jagdmuseums“ 1938 initiiert und sorgte dafür, dass sich die Sammlung vor allem in den Kriegsjahren auffallend vergrößerte. Ob und welche Kunstwerke und Objekte der Museumssammlung geraubt oder erpresst wurden und wie Weber sich dabei auch persönlich bereicherte, das soll jetzt ein vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördertes Provenienzforschungsprojekt klären. Das Projekt in München ist eines von 31 Forschungsvorhaben im Bereich NS-Raubgut, die in der ersten Förderrunde 2021 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg finanziell unterstützt werden. Der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste hat auf Empfehlung seines Förderbeirates in dieser ersten Antragsrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für Provenienzforschung an Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie für sechs private Antragsteller bewilligt. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Förderrunde 2021 rund 2,8 Millionen Euro für 31 Projekte der Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ …

Datum 14.05.2021

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten   

Während der Kolonialzeit gelangten Objekte aus aller Welt nach Deutschland. Noch heute befinden sich Kulturgüter aus einstigen Kolonialgebieten in Museen oder universitären Sammlungen – häufig ist unklar, ob sie getauscht, gekauft oder geraubt wurden. Daneben gibt es in den Einrichtungen aber auch menschliche Überreste, die man etwa zum Zwecke anthropologischer sogenannter „Rasse-Forschungen“ nach Europa verschleppte. Um zu klären, woher und unter welchen Umständen die Objekte und menschlichen Überreste in deutsche Sammlungen kamen, hat nun der Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in Magdeburg auf Empfehlung seines Förderbeirats in der ersten Antragsrunde 2021 fünf Forschungsanträgen im Bereich „Koloniale Kontexte“ zugestimmt und dafür insgesamt 684.493 Euro Fördergeld bewilligt. Drei der Projekte wurden neu beantragt, zwei bereits laufende werden verlängert. Mehr: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2021 rund 685.000 Euro für fünf Forschungsprojekte zu kolonialen Kontexten    …