Website der Stiftung "Deutsches Zentrum Kulturgutverluste"

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Fachbereich Lost Art-Datenbank, Dokumentation

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist zum 01.01.2018 die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters für den Fachbereich Lost Art-Datenbank, Dokumentation zunächst befristet für zwei Jahre in Vollzeit zu besetzen.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere sogenannte „NS-Raubkunst“ und „Beutekunst“). Die Stiftung ist national und international der zentrale Ansprechpartner in Deutschland zu Fragen der Umsetzung der „Washingtoner Prinzipien“ und der „Gemeinsamen Erklärung“ zur Auffindung und Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz. Sie fördert durch finanzielle Zuwendungen Projekte der Provenienzforschung, betreibt die Datenbank Lost Art und weitere Datenbanken zu Dokumentations- und Forschungszwecken.
Sie fördert darüber hinaus Forschung zu Entziehungen von Kulturgütern in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR. Die Stiftung wird durch Zuwendungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.kulturgutverluste.de.

Für den Fachbereich „Lost Art – Datenbank, Dokumentation“ sucht die Stiftung eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter für alle mit dem Aufbau, dem Betrieb und der Weiterentwicklung der Datenbanken verbundenen fachlich-wissenschaftlichen Fragen einschließlich Aufbereitung und Darstellung der Projektergebnisse.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
• Planung, Aufbau und inhaltliche Betreuung einer Forschungsdatenbank
• Aufbereitung und Einstellung der Projektergebnisse in die Forschungsdatenbank
• Weiterentwicklung und Optimierung der Dokumentationsinstrumente des Zentrums
• Vertretung der Fachbereichsleitung und des Zentrums in diesem Aufgabengebiet nach innen und außen, national und international

Anforderungsprofil:
• Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Geistes-, Kultur- oder Medienwissenschaften mit Schwerpunkt auf Dokumentation, Datenbanken und / oder Museologie
• Sehr gute, belegbare berufliche bzw. praktische Erfahrung im Umgang mit datenbankgestützter Dokumentation, vorzugsweise von Kulturgütern
• Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte in Bezug auf das Aufgabengebiet
• Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team
• Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
• Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
• Kenntnisse im Bereich der Provenienzforschung sind erwünscht

Wir bieten:
• Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
• Vergütung nach E 13 TVöD (entsprechend), sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind
• zeitgemäße und flexible Modelle der Arbeitszeitgestaltung

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen) bis zum 15.09.2017 elektronisch an die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: sophia.ebeling@kulturgutverluste.de.
Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Ebeling, Tel. 0391 – 7 277 63 19 gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet.
Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.